Gegen Atlético ist noch eine Rechnung offen

Darum freute sich Hummels über die CL-Auslosung

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Mats Hummels hatte nach der Auslosung der Gruppenphase der Champions League leicht reden.

München – Der FC Bayern erwischt eine machbare Gruppe in der Champions League, trifft aber erneut auf Atlético Madrid. Mats Hummels freute sich über die Gegner.

Die erste Reaktion kam am Donnerstag Abend von Mats Hummels – und der hatte leicht reden. Denn als Neuzugang des FC Bayern war der Nationalspieler natürlich beim letzten Aufeinandertreffen mit Atletico Madrid noch nicht dabei. 2:1 hatte der FC Bayern Anfang Mai gewonnen, in einem Spiel, an dem man eigentlich nichts hatte aussetzen können – kein Vergleich zu den Halbfinals in den Jahren zuvor gegen den FC Barcelona und Real Madrid. Man war mit Würde gescheitert, aber man war eben gescheitert. Aufgrund der 0:1-Niederlage im Hinspiel schied der FC Bayern aus. Es schmerzte, richtig.

Hummels saß damals auf dem Sofa in Dortmund. Wenn die Bayern nun erneut auf den Vorjahresfinalisten treffen, wird er dabei sein. „Ich freue mich sehr über diese Gruppe, da ich noch gegen keinen der drei Gegner gespielt habe“, ließ sich der Verteidiger gestern kurz nach der Auslosung der Champions League-Gruppenphase in Monaco zitieren. Atletico war ein Hammer-Los – zumal es am letzten Spieltag zum großen Finale um den Gruppensieg kommen könnte: Dann treffen die beiden Teams zum Duell in München aufeinander. Ansonsten aber hat man es in Gruppe D gut erwischt: Es geht gegen den niederländischen Meister PSV Eindhoven und den FK Rostow, Zweiter der russischen Liga.

„Sportlich attraktiv“ nannte der FC Bayern seine Gruppe auf der vereinseigenen Homepage. Dabei haben es andere deutsche Vertreter doch deutlich härter erwischt. Mönchengladbach etwa trifft in Gruppe C auf den FC Barcelona und ManCity, Dortmund muss mal wieder gegen Real Madrid antreten.

Wie Trainer Carlo Ancelotti sprachen alle Beteiligten von „einer schwierigen Gruppe“, in der man „aufpassen“ müsse. Insgesamt aber könne man sich „nicht beschweren“ (Jerome Boateng). Auch Klubboss Karl-Heinz Rummenigge sagte: „Wenn wir konzentriert spielen, sollte es reichen.“ Kapitän Philipp Lahm meinte: „Es ist unsere Pflicht, diese Gruppe zu überstehen.“ Thomas Müller erklärte, man habe mit Atletico „noch eine Rechnung offen“. Das Ziel ist eindeutig das Finale am 3. Juni 2017 im Millennium Stadium Cardiff.

Mit Eindhoven kommt es erstmals seit 1999/2000 zu einem Wiedersehen. Und gegen Rostow haben die Bayern noch nie gespielt. Der Klub aus Südrussland allerdings hat in den Playoffs 4:1 gegen Ajax Amsterdam gewonnen, darüber haben sich die Bayern schon informiert. Genauso wie über das Stadion „Olimp-2“, in dem Rostow seine Gegner empfängt. 15 840 Plätze. Eine andere Hausnummer als Atletico. Aber Hummels freut sich trotzdem.

Das sind die CL-Gruppengegner des FC Bayern

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