Bundesliga-Spitzenspiel

Darum hat Bayern Respekt vor Gladbach

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Szene aus dem Hinspiel des FC Bayern München bei Borussia Mönchengladbach: Mönchengladbachs Andre Hahn (l) und Rafinha von Bayern kommunizieren recht intensiv.

München - Nach klaren Siegen in der Champions League und in der Bundesliga geht der FC Bayern mit Respekt vor Borussia Mönchengladbach ins Spitzenspiel. Hier erfahren Sie, warum.

Das Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Porto war schnell abgehakt. „Ich habe Borussia Mönchengladbach im Kopf: Eins gegen Drei. Das wird ein spannendes Duell“, sagte Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer vor dem Spitzenspiel am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) gegen die aufstrebenden Gladbacher.

Während die Borussia im Klassiker gegen den Fußball-Rekordmeister seine Ambitionen in Richtung Königsklasse untermauern will, geht es für die Bayern darum, ihren Elf-Punkte-Vorsprung an der Spitze zu festigen. Dies wäre dann vor den Wochen der Wahrheit eine „gute Entwicklung“, wie Coach Pep Guardiola feststellte.

Allerdings ist auch dem Spanier der Aufstieg der Gladbacher nicht entgangen. Er habe „großen Respekt“ vor seinem Kollegen Lucien Favre, sagte Guardiola. Dessen Team verfüge über eine „super Organisation, Klarheit im Spiel und eine sehr gute Qualität“.

Sammer lobte die Entwicklung des großen Rivalen aus den 1970er-Jahren gar als „atemberaubend“. Die Borussia sei unter Favre und Manager Max Eberl „gesund gewachsen - auf ein Topniveau. Das nötigt uns viel Respekt ab.“ Am Sonntag müsse der FC Bayern deshalb „schnell und kreativ“ spielen, um erfolgreich zu sein.

Gladbach kommt zudem mit breiter Brust nach München. „Wir haben keine Angst, gegen diese Mannschaft zu spielen. Bis jetzt haben wir in München immer ganz gut ausgesehen. Wir müssen schnell spielen und schnell denken“, sagte Favre.

Der Tabellen-Dritte vom Niederrhein, der in den vergangenen drei Gastspielen immerhin vier Punkte holte, kann dabei aus dem Vollen schöpfen - Guardiola auf Arjen Robben zurückgreifen, der unter der Woche wieder ins Training eingestiegen war. Franck Ribery, der wegen einer Stauchung des Sprunggelenks pausiert hatte, muss wohl noch passen. „Ich versuche alles, aber die Tendenz ist, dass ich nicht spielen kann“, sagte er der Bild.

FC Bayern: Trainer Guardiola gegen Borussia Mönchengladbach vor 50. Bundesligasieg

„Wir wissen, dass wir gut unterwegs sind Richtung 25. Meisterschaft, dass wir vielversprechende Aussichten haben, dieses Jahr mit unseren Fans ein ganz großes Jubiläum zu feiern“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Duell des Münchner Fußball-Rekordchampions mit dem Tabellendritten am Sonntag. Trainer Pep Guardiola steht übrigens vor seinem 50. Sieg in der Bundesliga - sofern die Bayern gegen Gladbach gewinnen..

sid/dpa 

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