Stürmer nennt Gründe

Lewandowski: Darum gehe ich zu den Bayern

Lewandowski Guardiola
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Noch-Dortmund-Spieler Robert Lewandowski schüttelt Bayern-Trainer Pep Guardiola nach dem verlorenen DFB-Pokal-Finale die Hand.

München - Erstmals nennt Stürmer-Star Robert Lewandowski die Gründe für seinen Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Bayern München. Darum wollte der Pole unbedingt zu den Bayern:

Im Interview mit der "Bild"-Zeitung nennt Robert Lewandowski nun die Gründe seines spektakulären Wechsels aus dem Ruhrpott nach München.

Obwohl er mit dem BVB mehrere Titel geholt habe (zweimal Meister, einmal DFB-Pokal-Sieger, einmal im Finale der Champions League), sei für ihn die Zeit reif gewesen, "um noch mal den nächsten Schritt zu gehen."

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Für den Stürmer steht fest, dass die Titelchancen bei den Bayern größer seien als in Dortmund. So betont Lewandowski im Interview, "dass es natürlich mein Ziel sein muss, große Titel zu holen und zu sammeln. Bei Bayern habe ich sicherlich die größten Möglichkeiten."

Guardiola im Gespräch mit Lewandowski

Für Aufsehen sorgte nach dem DFB-Pokal-Finale eine Szene, als Bayern-Trainer Pep Guardiola dem sichtlich geknickten Lewandowski aufmunternd die Hand reichte. Auf die Frage des "Bild"-Reporters, was Pep ihm nach dem Spiel gesagt habe, verrät Lewandowski: "Wir haben kurz ein paar Worte gewechselt, wollten eigentlich nach der Siegerehrung noch mal länger sprechen. Das ist aber dann in der ganzen Hektik nicht passiert." In Zukunft wird er sicher beim FC Bayern viele Gelegenheiten haben, sich mit seinem neuen Trainer auszutauschen...

Dem BVB traut Lewandowski auch nach seinem Abgang "wieder eine Menge" zu. Schließlich habe der Verein nach Abgängen gute neue Spieler geholt. So geht Lewandowski davon aus, dass die Borussia ebenfalls einen Ersatz für ihn finden werde. Für ihn ist klar: "Mit dem BVB wird auch in der nächsten Saison wieder zu rechnen sein, da bin ich mir sicher."

Übrigens: Mit einem Foto dokumentiert "Bild", dass Lewandowski beim BVB bereits seine Sachen gepackt hat. Ein Foto zeigt ihn beim Abgang mit einem Karton, aus dem ein Paar rote Fußballschuhe ragen.

Lewandowski nach Pokal-Finale: "Großer Schmerz"

Nach dem verlorenen DFB-Pokal-Finale - dem letzten Spiel für seinen alten Verein Borussia Dortmund - zeigte Lewandowski sich noch schwer enttäuscht. „Das waren vier tolle Jahre“, resümierte der Pole, „ich möchte mich bei der Mannschaft und bei den Fans bedanken.“

Eine beeindruckende Bewerbung für einen künftigen Stammplatz im Münchner Starensemble blieb Lewandowski im Berliner Olympiastadion schuldig. Im Duell mit seinen kompromisslosen Gegenspielern zog er fast immer den Kürzeren. Bis auf eine Torchance kurz vor der Halbzeit, als er aus kurzer Distanz über das Tor schoss, trat er kaum in Erscheinung.

Vor allem die Fehlentscheidung von Florian Meyer drückte aufs Gemüt. Den Treffer von Mats Hummels, dem der Referee in der 64. Minute die Anerkennung verweigerte, kommentierte Lewandowski mit Verärgerung: „Ich habe es klar gesehen, es war ein Tor. Das ist ein großer Schmerz.“

Lewandowski: Chronik des langwierigen Wechsels

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fro/dpa

Franz Rohleder

Franz Rohleder

E-Mail:franz.rohleder@merkur.de

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