"Da mache ich mir wenig Sorgen"

Alaba spricht über Ribéry, seine Zukunft und Pep

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Spielt seit 2008 für den FC Bayern: David Alaba.

München - Am Samstag gastiert FC Bayern bei 1899 Hoffenheim. Vor der Partie spricht David Alaba über die Verletzung seines Kumpels Franck Ribéry, Wechselabsichten und Pep Guardiola.

Mehr als vier Jahre ist es bereits her, dass David Alaba die Rückrunde der Saison 2010/11 bei der TSG 1899 Hoffenheim als Leihspieler absolvierte. Am Samstag, den 22.08 um 15.30 Uhr (wir berichten im Live-Ticker) kommt es zum Wiedersehen an Alabas alter Wirkungsstätte in Sinsheim. An die Zeit in Hoffenheim blickt der 23-Jährige in der Bild mit Wohlwollen zurück: "Auch wenn es Anfang 2011 nur ein halbes Jahr war, hatte ich da eine sehr schöne Zeit. Das war für meine Karriere enorm wichtig. Dafür bin ich Hoffenheim enorm dankbar."

Fehlen wird in Hoffenheim definitiv Alabas Kumpel Franck Ribéry. Der Franzose laboriert weiterhin an einer langwierigen Knochenhautentzündung im rechten Sprunggelenk, seine Rückkehr ins Teamtraining wird wohl erst im September geschehen. Auf die Frage, ob er sich den Sorgen um den bereits seit fünf Monaten verletzten Ribéry mache, antwortet Alaba: "Franck ist ein Mensch, der mental unheimlich stark ist. Da mache ich mir wenig Sorgen. Er will so schnell wie möglich zurückkommen und trainiert sehr hart." Trotz der Verpflichtung von Douglas Costa und dessen überzeugenden Leistungen in den ersten Spielen ist Alaba davon überzeugt, dass Franck Ribéry beim FC Bayern weiterhin eine große Rolle spielen wird. "Wir brauchen ihn! Franck kann noch so wichtig werden für uns."

"Aktuell mache ich mir über einen Wechsel keine Gedanken"

Für die Bayern spielt David Alaba seit seinem Wechsel 2008 von Austria Wien nach München ("Meine zweite Heimat") nun seit über sieben Jahren. An einen Wechsel ins Ausland, wie ihn Bastian Schweinsteiger unlängst vollzog, denkt der Österreicher aber nicht, denn "ich habe noch viel vor mit Bayern! Aktuell mache ich mir über einen Wechsel überhaupt keine Gedanken."

Hauptaugenmerkt liegt laut Alaba auf der Verteidigung des Meistertitels und somit der vierten Meisterschaft in Folge. Der Weg zum Triple sei "sehr, sehr weit", meint Alaba. Angst vor dem DFB-Pokal-Los VfL Wolfsburg hat er aber nicht. "Ich finde das Los Wolfsburg geil. Bis dahin haben wir noch genug Zeit, um dann mit dem perfekten Rhythmus anzutreten."

Darüberhinaus wünscht sich Alaba nach 2016 auch weiterhin mit Pep Guardiola beim FC Bayern zusammenarbeiten zu können: "Klar hoffe ich, dass Pep verlängert."

ep

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