Im Pokalfinale

Beckenbauer: Lewandowski soll nicht übertreiben

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Franz Beckenbauer.

München - Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer hat Borussia Dortmund für das DFB-Pokalfinale gegen seinen FC Bayern München die Favoritenrolle zugeschoben.

 „Wenn es nur nach der aktuellen Form geht, würde ich sagen: Die Chancen stehen 60:40 für Dortmund. Der BVB hat seine Schwächelphase längst hinter sich, der FC Bayern steckt noch drin“, schrieb Beckenbauer in seiner „Bild“-Kolumne (Dienstag). Den Noch-BVB- und künftigen Bayern-Profi Robert Lewandowski riet der ehemalige FC-Präsident zur Zurückhaltung am 17. Mai in Berlin. „Dass er seinen künftigen Trainer Guardiola mit Toren beeindrucken will, ist ja in Ordnung. Er sollte es halt nicht übertreiben...“

Im Bundesliga-Abstiegskampf sorgt sich der Weltmeister von 1974 um seinen Ex-Club Hamburger SV. „Das Team hat den ,Kampf' im Wort ,Abstiegskampf' noch nicht verinnerlicht“, stellte Beckenbauer fest. Daher traut er Schlusslicht Eintracht Braunschweig am Samstag beim Saisonfinale eher einen Sieg in Hoffenheim zu als dem auf dem Relegationsplatz stehenden HSV in Mainz. „Selbst wenn es mit Platz 16 doch klappt: Gegen den Zweitliga-Dritten wie möglicherweise Fürth, das eine Saison mit Erfolgserlebnissen hinter sich hat, wird es für diesen HSV nicht leichter“, glaubt Beckenbauer.

dpa

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