Vor DFB-Pokal-Viertelfinale

Guardiola lobt Lewandowski und warnt vor Bochum

DFB-Pokal, FC Bayern München, Pep Guardiola, VfL Bochum
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Pep Guardiola.

München - Pep Guardiola hat mehrere Personalien vor dem Viertelfinale des FC Bayern München im DFB-Pokal beim VfL Bochum offengelassen. Stürmer Robert Lewandowski bekommt ein Sonderlob.

Trainer Pep Guardiola von Fußball-Rekordmeister Bayern München hat seinen umworbenen Stürmerstar Robert Lewandowski mit einem Sonderlob bedacht. „Er ist der professionellste Spieler, den ich je getroffen habe“, sagte Guardiola vor dem DFB-Pokalviertelfinale am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD und Sky) bei Zweitligist VfL Bochum über den 27 Jahre alten Polen.

Als Gründe für sein positives Urteil nannte der Coach: "In seinem Kopf sind 24 Stunden am Tag: Richtig essen, schlafen, trainieren. Er ist immer da, nie verletzt, weil er sich fokussiert auf diese Dinge." In den ersten Monaten beim FC Bayern sei es schwer für den Angreifer gewesen, weil er sich erst habe zurechtfinden müssen.

"Aber ich war immer sehr, sehr zufrieden mit ihm, vom ersten Moment an", sagte Guardiola. Lewandowski hat bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2019. Dennoch wird er immer wieder mit ausländischen Topklubs, vor allem Spaniens Rekordmeister Real Madrid, in Verbindung gebracht.

Guardiola lässt mehrere Personalien offen

Auf der Pressekonferenz am Dienstag hat Guardiola zudem mehrere Personalien vor dem Viertelfinale im DFB-Pokal offengelassen. Wegen Franck Ribéry und Mario Götze werde er erst noch mit den Ärzten und Physiotherapeuten sprechen, kündigte der spanische Fußball-Trainer an. Ribéry war erst tags zuvor wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, Götze immerhin eine Woche zuvor. Rafinha reist nach Guardiolas Angaben sicher mit in den Ruhrpott, bei dem zuletzt am Knie angeschlagenen Arturo Vidal „denke ich auch“.

Ob Verteidiger Serdar Tasci im Kader stehen werde, ließ der Spanier offen. „Nach dem Training werde ich entscheiden“, sagte Guardiola. Tasci sei nach einer Gehirnerschütterung vom Kopf her okay. Vielmehr sieht der Bayern-Coach, dessen Team zum siebten Mal in Serie ins Halbfinale des Pokals kommen will, den Neuzugang von Spartak Moskau in Sachen Physis noch kritisch.

Respekt vor Bochum

Guardiola betrachtet das K.o.-Duell gegen den Tabellenfünften der 2. Bundesliga als „Finale“. Die Bochumer bewertet er als „sehr aggressiv“ mit schnellen Spielern auf den Außen.

Die Mannschaft trage eindeutig den Stempel des früheren Nürnbergers Trainers Gertjan Verbeek. Der VfL und damals der FCN hätten die „gleiche Idee, den gleichen Spirit, die gleiche Motivation, die gleiche Leidenschaft“, erläuterte Guardiola weiter.

Eine böse Überraschung wollen die seriösen Bayern in Bochum nicht erleben. Daher erinnerte Thomas Müller seine Mannschaftkollegen auch an den letzten Pokal-Auftritt beim VfL im Dezember 2011. „Das war damals sehr knapp“, sagte Müller. Erst der Treffer von Arjen Robben in der Nachspielzeit bescherte das erlösende 2:1.

SID/dpa

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