Vor DFB-Pokalfinale

Lewy über Hummels: "Ich kenne diese Situation"

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Noch einmal treten sie gegeneinander an: Mats Hummels (r.) und Robert Lewandowski.

München - Drei Tage noch: Dann erwartet Thomas Müller einen "Abnutzungskampf" im Berliner Olympiastadion. DFB-Pokalfinale. BVB vs. FCB. Für Mats Hummels kein einfaches Spiel, weiß auch Robert Lewandowski.

Geht doch! Drei Tage vor dem Pokalfinale am Samstag (20 Uhr, ARD & Sky) gegen den BVB lösen sich auch beim FC Bayern die letzten Fragezeichen langsam aber sicher in Luft auf. Die Nachricht, die wohl jeden Roten aufatmen lässt: Xabi Alonso absolvierte am Mittwoch erstmals wieder Teile des Teamtrainings, der Einsatz des Spaniers gegen die Dortmunder wird damit immer wahrscheinlicher. „Ich weiß noch nicht, ob es bis Samstag reicht“, gab sich der 34-Jährige noch etwas vorsichtig. „Ich brauche noch ein bisschen Zeit, um mich besser zu fühlen. Aber wir haben noch drei Tage, und ich hoffe, dass es mir schnell besser geht.“

Nicht ganz so weit ist Javi Martínez, der aufgrund von Problemen am Sprunggelenk gestern nur eine Laufeinheit absolvieren konnte. Sein Einsatz gegen den BVB ist aber ebenfalls noch nicht ausgeschlossen.„Es ist grundsätzlich schon immer wichtig, dass alle zur Verfügung stehen. Das ist ein großes Ziel von Trainerteam, Spielern und vom ganzen Verein“, sagte Thomas Müller gestern. Der Bayern-Star war sich aber dennoch sicher, dass Trainer Pep Guardiola auch so eine „konkurrenzfähige Mannschaft“ auf den Rasen des Berliner Olympiastadions schicken würde.

Dass es in der Hauptstadt so oder so heiß hergehen wird, dem ist sich Müller natürlich ebenso bewusst. „Die werden mit dem Messer zwischen den Zähnen auf uns warten“, so der Ur-Bayer, der gegen die Borussia einen regelrechten „Abnutzungskampf“ und bei sich einen „Extrakick“ erwartet.

Müller: "In einem Finale wird dir nie etwas geschenkt"

„Egal, was vorher war – in einem Finale wird dir nie etwas geschenkt“, so Müller, der sich schon auf das Duell mit dem großen Rivalen der vergangenen Jahre freut. Der 26-Jährige: „Es ist ein Finale. Vorher wird der Pokal durch das Marathontor getragen, es gibt eine große Zeremonie, das Stadion ist in zwei Lager getrennt, Gelb und Rot, und nachher ist auch noch die Pokalübergabe.“ Am besten freilich an den FCB.

Dass das Finale dieses Jahr erneut besonders ist, daran ist auch ein Stück weit Mats Hummels schuld. Der Noch-Borusse und Bald-Bayer, der gestern bereits beim Kauf von Umzugskartons gesehen wurde, tritt in seinem letzten Spiel als Kapitän des BVB ausgerechnet gegen seinen zukünftigen Klub an.

Ganz ausblenden – dieser Meinung ist zumindest sein Ex-Kollege Robert Lewandowski – wird Hummels dies nicht können. „Ich kenne diese Situation“, sagte Lewy, der vor zwei Jahren selbst vom BVB zu den Roten wechselte. „Auch wenn du psychisch stark bist, ist es trotzdem nicht leicht. Er wird 100 Prozent Gas geben, das ist sicher. Ich kenne Mats, er will zeigen, dass er noch immer BVB-Spieler und Profi ist. Aber für den BVB ist das nicht einfach.“ Und das freut wiederum den FCB!

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