Duell der Ballermänner Lewy vs. Auba

Elfer im Pokalfinale? Das sagt Stammschütze Müller

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Thomas Müller im Training.

München - Sein Fehlschuss im Halbfinale der Champions League hat dem FCB die Triple-Chance gekostet. Im DFB-Pokalfinale würde Thomas Müller, sonst Stammschütze, den Elfmeter abgeben.

Die Schale und die Kanone hat er bereits in der Tasche, nun will Robert Lewandowski seinen FC Bayern auch zum Pokal schießen. Etwas dagegen dürfte jedoch sein Gegenüber in Schwarzgelb haben: Pierre-Emerick Aubameyang. Die Bundesliga schloss der Gabuner zehn Punkte hinter Lewys Bayern ab, beim Rennen um die Kanone lag er zum Schluss fünf Tore hinter den rekordträchtigen 30 des Polen – nun will aber der BVB-Knipser jubeln.

„Ich glaube, ich werde gegen die Bayern zwei Tore machen“, sagte Auba neulich bei einem spanischen Radiosender. Wirft man hingegen einen Blick in die Vergangenheit, wird einem schnell klar, dass seinem Mund nicht nur Vollwahrheiten entspringen. Seine Ansage vergangenen September: „Ich glaube nicht, dass Bayern in dieser Saison Meister wird.“ Der Ausgang ist bekannt.

Im Duell mit Lewy geht er auch als Außenseiter in die Partie. Nicht nur, dass der Pole in sechs Spielen gegen Dortmund fast fünfmal und damit fast doppelt so oft traf wie Auba (3) in zehn, der Pole wurde auch zum ersten Elferschützen auserkoren. „Wenn es einen gibt und Lewy auf dem Platz steht, wird er schießen“, so Ex-Stammschütze Thomas Müller, der gegen Atlético vergeben hatte. „Das heißt aber nicht, dass ich nie wieder schieße.“

Lewy gegen Auba, das Duell der Ballermänner! Dass beide aber nicht viel mehr eint als Tore, erkannte Müller auch: „Von der Frisur her sind sie auf jeden Fall verschieden.“

Hitzfeld: "Finale auf Augenhöhe"

Ottmar Hitzfeld erwartet am Samstag zwar ein „Finale auf Augenhöhe“, dennoch wäre ein Erfolg des BVB eine kleine Überraschung für ihn. „Da Dortmund nicht über diese hochkarätig besetzte Bank der Münchner verfügt, muss beim BVB alles passen und die Mannschaft vor Selbstvertrauen strotzen“, glaubt der ehemalige Trainer beider Vereine im Interview mit spox. Die Ära von Pep Guardiola beim Rekordmeister sieht er auch ohne mögliches Double zum Abschied als erfolgreich an: „Für Guardiolas Bilanz sollte das Finale in Berlin nicht mehr den großen Ausschlag geben. Er hat die Bundesliga geprägt und ist ein Vorbild für viele Trainer.“ Auch der Transfer von Mats Hummels nach München ist für den 67-Jährigen nur logisch. „Das ist für Bayern und Hummels eine Win-win-Situation. Er kann in seiner Heimat Führungsspieler werden, Carlo Ancelotti wollte unbedingt einen Abwehrspieler. Das hat sich regelrecht angeboten“, erklärt Hitzfeld. Für den BVB dagegen sei es „sportlich natürlich ein erheblicher Verlust“.

Breitner in New York

Während sich die Spieler des FCB auf das Finale gegen den BVB vorbereiten, wirbt Markenbotschafter Paul Breitner in New York für die Sommertour der Roten. Ende Juli absolviert der FCB sein Sommertrainingslager in den USA.

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Bayern - Dortmund: So endeten die vergangenen Duelle

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