Er zählt auch den FC Bayern auf

Draxler liebäugelt mit Wechsel zu großem Verein

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Julian Draxler hält Bayern für die beste Mannschaft der Welt

Gelsenkirchen - Gegen den FC Bayern zu spielen, macht keinen Spaß, gesteht Schalke-Jungstar Julian Draxler. Er schwärmt in den höchsten Tönen vom Rekordmeister - und erklärt, was die Roten so stark macht.

Seit Samstag, 17.20 Uhr, sagt also auch die Tabelle aus, was so ziemlich alle Fans und Experten meinen: Am FC Bayern führt in der Bundesliga kein Weg vorbei. Der Konkurrenz ist das natürlich nicht ganz so recht. "Natürlich würde man sich freuen, wenn die Bayern nicht ganz so stark wären", sagte Schalke-Jungstar Julian Draxler der Westfälischen Rundschau.

Das hält ihn aber nicht davon ab, den Fußball des Rekordmeisters zungeschnalzend zu genießen. "Wenn man sieht, wie sie bei Manchester City auftraten: Da kann Fußballdeutschland auch stolz sein. Und mir persönlich hat es auch Spaß gemacht, dieser Überlegenheit zuzuschauen."

Nur wenn's gegen seine Schalker geht, hört die Freude für ihn auf. Zuletzt haben die Münchner in der Liga Königsblau mit 4:0 abgefertigt. Und das macht natürlich auch Draxler keinen Spaß. "Absolut nicht", so der 20-Jährige. "Wir haben das mit Schalke ja erfahren, als wir zu Hause 0:4 untergegangen sind. Man denkt die ersten zwanzig Minuten: fängt doch ganz gut an. Und dann machen die Bayern innerhalb von zwei Minuten zwei Tore."

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten unter dem neuen Trainer haben die Bayern-Stars das System Guardiola verstanden und verinnerlicht. Auch weil sich personell nicht viel getan hat. In der Konstanz im Kader sieht Draxler das große Erfolgsgeheimnis der Roten. Sie sind über die Jahre hinweg eingespielt. Und Spieler wie Basti (Bastian Schweinsteiger) und Philipp Lahm sind im besten Fußballeralter", so Draxler. "Da macht halt kaum jemand einen Fehler. Und deshalb ist Bayern meiner Meinung nach auch die beste Mannschaft der Welt."

Offensichtlich liebäugelt der Schalke-Star über kurz oder lang mit einem Wechsel. "Man kann als einzelner Spieler auch auf sich aufmerksam machen, wenn man nicht bei einem absoluten Top-Klub in Europa spielt. Aber wenn man die großen Ziele erreichen will, die ein Weltklassespieler nun mal hat, dann gehört es dazu, dass man bei den größten Vereinen der Welt spielt", zitiert ihn der Kölner Stadt-Anzeiger. Dazu zählt er offensichtlich auch die Bayern. Seine Aufzählung: "Die beiden Großen aus Spanien, Real und Barcelona, die Bayern und einige andere aus England, nämlich Arsenal, Manchester United, Chelsea."

lin

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Kommentare

SAM1O1
(1)(0)

Lol, Draxler träumt von einem größeren Verein. Träumen darf man ja, aber man muß auch die entsprechende Leistung bringen. Und genau das tut Draxler eben nicht in dem notwendigen Maß, dass diese Träume nur im Geringsten gerechtfertigt wären. Die bei Real und City müssen alle betrunken gewesen sein soche Preise wie 45 Millionen für Draxler zu zahlen. Dann ist aber auch Shaqiri 90 Millionen wert und Ribery 360 Millionen. Dass die Hyperinflation einmal in absehbarer Zukunft kommt ist so sicher wie das Amen in der Kirche, aber jetzt noch nicht. Der Julian Green von der zweiten Mannschaft des FCB ist ja schon besser als Draxler. Und solange Real und City für Spieler wie Draxler 50 Millionen ausgeben wollen, so lange haben sie absolut keine Chance auf die Championsleague. Und das ist wiederum gut für Bayern.

so_und_ned_anders
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Draxler hat doch mal posaunt, er würde nie zum FCB gehen. Er könnte mal interessant werden, falls Ribery abbauen sollte.

Triple-BayernAntwort
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Toppi sag niemals nie, man hat 40 Mio gestemmt ( Martinez ), 37 Mio für Mario Götze, da ist es kein weiter Schritt zu den geforderten 45,5 Millionen.

Die Frage stellt sich, braucht ihn der FC Bayern? Da hat der FC Bayern kompetente Leute, um dies zu entscheiden.

Ribery, Robben, Lahm, Schweinsteiger, alles Eckpfeiler und Leistungsträger der Mannschaft spielen vielleicht noch 2-3 Jahre. Man plant richtigerweise bereits jetzt für die Zukunft.

Mit Alaba, Shaqiri, Hojberg, Götze, um nur einige zu nennen, ist das Projekt nächste Generation im vollem Gange. Warum nicht Draxler, Rhode, oder andere Talente bereits jetzt binden, an das System, die Philosophie FC Bayern heranführen?

Das Problem, und da verstehe ich dich voll und ganz, ist, hat der Spieler die Bereitschaft, die Geduld für ein paar Jahre die zweite Geige zu spielen. Jedoch unter den Besten zu lernen, sich weiter zu entwickeln, um später Leistungsträger zu sein.

Wenn Draxler das drauf hat, dann ist er herzlichst willkommen beim FC Bayern.

Und ja in 5 Jahren arbeitet man schon wieder an der nächsten Spielergeneration. Profifußball ist nunmals schnell lebig. Talente kommen und gehen, nur wenige setzen sich durch.

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