"Es gibt keinen Zweifel"

Fiese Gerüchte: Sein Trainer nimmt Sanches in Schutz

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Renato Sanches.

Paris - Ist Bayerns Rasta-Rakete etwa ein Alterstrickser? Nachdem fiese Gerüchte aufgenommen sind, nimmt ihn der Portugal-Coach in Schutz.

Es ist nicht das erste Mal, dass über Renato Sanches’ Jahrgang gerätselt wird, just vor dem Halbfinale seiner Portugiesen Mittwoch Abend (21 Uhr, ARD) gegen Wales erhebt nun Frankreichs Trainerlegende Guy Roux (77) schwere Vorwürfe gegen den künftigen Bayernstar. Der Ex-Coach von Lens und Auxerre bei Dolce Sport: „Sanches sagt, dass er 18 Jahre alt sei, aber ich denke, dass wir uns die Vergangenheit anschauen sollten. Die Daten sind falsch. Sein Geburtsdatum wurde erst Jahre nach seiner Geburt offiziell eingetragen, sodass es in der Registrierung nicht korrekt ist.“ Der französische Rekordtrainer (895 Erstliga-Partien) glaubt vielmehr, dass Sanches „23 oder 24 Jahre alt“ sei. Bereits bei Benfica hatte Sanches mit den Vorwürfen zu kämpfen, er selbst sagte damals nur: „Ich bin in Portugal aufgewachsen und bin seit zehn Jahren bei Benfica. Wie soll ich da bitte 25 Jahre alt sein?“

Auch Portugals Nationaltrainer Fernando Santos hat sich nun zu Wort gemeldet und verteidigt seinen Schützling: „Renato Sanches wurde in Portugal geboren. Er wurde vor 18 Jahren geboren, es gibt keinen Zweifel daran“

Mittwoch Abend wird Sanches nichts anderes übrig bleiben, als die Störfeuer auszublenden. Es geht gegen die Waliser um den Einzug ins Finale, und eines der großen Sensationsteams dieser EM wittert seine Chance. Wales-Superstar Gareth Bale: „Es gab die Märchen von Dänemark und Griechenland. Das kann uns auch gelingen.“ Und im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen, die aufgrund des doch überraschenden Turnierverlaufs sogar Hochzeiten verschieben (Joe Ledley), Hochzeiten verpassen (Chris Gunter) und auch Beyoncé-Konzerte absagen (Neil Taylor) mussten, hat der Real-Flitzer mehr Weitsicht bewiesen. „Ich habe immer an uns geglaubt und meinen Urlaub erst am Tag nach dem Finale gebucht. Ich bin nicht wie die anderen“, so Bale.

Doch ausgerechnet sein Kollege in den Reihen der Königlichen dürfte da etwas dagegen haben: Cristiano Ronaldo. Dreimal hat CR7 den goldenen Ball in Händen gehalten, nun sehnt er sich nach seinem allerersten Titel im Dress der Nationalmannschaft. „Der Traum kommt immer näher. Nicht viele haben etwas auf uns gegeben. Kurz vor dem Ziel wollen wir uns nicht mehr stoppen lassen“, sagte der 31-Jährige. Gerade in Spanien wird die Partie zwischen Portugal und „Bales“ zum Duell der beiden Real-Superstars hochgejazzt, der Waliser sieht das aber etwas anders. „Jeder sagt, dass es ein Duell zwischen mir und Ronaldo sei. Aber es ist ein Duell zwischen Wales und Portugal. Elf gegen elf“, betonte Bale, dessen Verhältnis zu Ronaldo unterkühlt ist. Die Künste seines kongenialen Widersachers erkennt er neidlos an: „Er ist ein fantastischer Spieler“, sagte Bale.

tz

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