Coach sortiert gnadenlos aus

Fall Joe Hart: Shaqiri verrät, wie Pep Spieler wegekelt

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Hatten selten ein gutes Verhältnis: Xherdan Shaqiri und Pep Guardiola.

Manchester - Pep Guardiola ist einer der besten Trainer der Welt. Das bestreitet auch Ex-Bayern-Profi Xherdan Shaqiri nicht. Allerdings gibt es eine Sache, bei der Pep richtig schwach sei.

Joe Hart ist der jüngste Fall von Pep Guardiola. Der Spanier hatte in jedem Verein einige Spieler, die er links liegen gelassen hat. Beim FC Barcelona geriet er so mit Zlatan Ibrahimovic aneinander, beim FC Bayern sortierte er Dante und Xherdan Shaqiri aus. Bei seinem dritten Verein muss nun der langjährige Stammkeeper Joe Hart daran glauben.

In den ersten Pflichtspielen vertraute Guardiola dem eigentlichen Ersatzkeeper Willy Caballero. Dafür bekam er von einem Ex-City-Spieler eine verbale Breitseite. "Der Verein, für den ich einmal gespielt habe, hätte einen Spieler nicht so behandelt, der sich über so lange Zeit verdient gemacht hat wie Joe", sagte Joey Barton dem Radiosender Talksport. "Ich finde das widerlich."

"Seine Kommunikation war nicht so gut"

Nun packt der Ex-Bayern-Spieler Xherdan Shaqiri bei der englischen Zeitung Daily Mail aus. "Er ist ein sehr guter Trainer auf dem Rasen, aber seine Kommunikation mit mir war nicht so gut", erinnert sich der Stoke-Spieler. Das bekam er am eigenen Leibe zu spüren. Shaqiri bekam unter Guardiola nur magere 13 Einsätze von Beginn an und verließ die Münchner nach 1,5 Jahren unter dem spanischen Coach.

Das Hauptproblem: "Guardiola spricht nicht viel darüber, warum er dich als Spieler nicht gebrauchen kann", sagte Shaqiri. "Natürlich ist es schwierig für den Spieler, besonders wenn du hart arbeitest und gut trainierst und der Trainer in den Medien ständig wiederholt, dass man gut und der beste Spieler sei. Aber dann stellt er dich einfach nicht auf."

Hart: Nach EM-Patzern keine Chance auf Wiedergutmachung

So wird es wohl auch Joe Hart ergangen sein. Der Keeper, der bei der EM mit England einer unglückliche Figur abgab und zwei einfache Tore kassierte, hatte unter Guardiola bislang keine Chance, sich zu präsentieren. Englische Medien munkeln deshalb, dass der Nationaltorhüter zum Ligakonkurrenten FC Everton gehen könnte. Guardiola selbst habe den Gerüchten zufolge Barca-Keeper Claudio Bravo im Visier.

Für Shaqiri ist aber klar: "Neue Trainer und neue Mitarbeiter wollen mit neuen Spielern arbeiten. Vielleicht wollen sie die vorhandenen Spieler nicht. Das passiert bei jedem Verein, wenn man sich das Beispiel Bastian Schweinsteiger bei United anschaut."

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