Tor-Debüt in der Bundesliga

Ex-FCB-Talent Schöpf macht den nächsten Schritt

Ex-FCB-Talent Alessandro Schöpf durfte am Wochenende sein erstes Bundesliga-Tor bejubeln.
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Ex-FCB-Talent Alessandro Schöpf durfte am Wochenende sein erstes Bundesliga-Tor bejubeln.

FC Bayern München II - Vor eineinhalb Jahren wechselte Alessandro Schöpf von der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters zum 1.FC Nürnberg. Nach starken Leistungen holte ihn der FC Schalke 04 für satte fünf Millionen Euro in die Bundesliga. Dort konnte er sich nun einen Kindheitstraum erfüllen.

Es lief die 87. Spielminute in der Bundesliga-Partie des FC Schalke 04 gegen den VfL Wolfsburg, als Alessandro Schöpf einen Querpass von Junior Caicara an der Strafraumkante zugespielt bekam. Der 22-jährige Österreicher nahm den Ball noch einmal an und versenkte ihn dann mit einem strammen Flachschuss ins rechte Eck zu seinem ersten Bundesliga-Treffer in den Maschen.

Für Schöpf, der von der C-Jugend bis zu den Amateuren an der Säbener Straße kickte, der vorläufige Höhepunkt seiner bislang vielversprechenden Zeit beim Revierklub aus Gelsenkirchen. Schon in der Vorbereitung zeigte er gute Ansätze und hinterließ auch bei seinem etwa zwei-minütigen Bundesliga-Debüt eine Woche zuvor einen bleibenden Eindruck bei seinem neuen Trainer: "In der kurzen Zeit hat er so viel bewegt wie manch anderer Fußballprofi in 90 Minuten nicht", sagte André Breitenreiter gegenüber kicker.de, "wenn jeder Einwechselspieler so eine Performance bietet, ziehe ich alle Hüte."

Zur Belohnung wurde Schöpf gegen Wolfsburg schon zehn Minuten früher eingewechselt und zahlte das Vertrauen zurück. Er sorgte für die endgültige Entscheidung in Form des 3:0-Enstands. Für den Ex-Bayern-Spieler war auch die Atmosphäre in der Veltins-Arena etwas ganz besonderes: "Es ist beeindruckend, eine Wahnsinnskulisse. Da ist man noch euphorischer und motivierter", kommt er aus dem Schwärmen kaum noch heraus. Geht es nach Schöpf, soll es jetzt natürlich im selben Eiltempo weiter nach oben gehen. Angesprochen auf seinen langfristigen Vertrag bei S04 und die damit verbundene Eingewöhnungszeit zeigt sich der Mittelfeldspieler forsch: "Ich will mich nicht darauf ausruhen und sagen, dass ich ja genug Zeit habe." Die Zukunft wird zeigen, wohin der Weg des jungen Technikers noch gehen wird. Seinem Trainer werden die ehrgeizigen Worte zumindest schon einmal gefallen haben. Und wenn seine Entwicklung weiterhin steil nach oben geht, ist er vielleicht auch wieder ein Thema für seinen "Stammverein" FC Bayern.

Quelle: fussball-vorort.de

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