Anruf zweier Ex-Chelsea-Spieler

Ancelotti: Warum er Chelsea absagte und zu Bayern ging

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Carlo Ancelotti und der FC Bayern - das passt.

München - Carlo Ancelotti und der FC Bayern starteten perfekt in die Saison. Nun verrät der Trainer, warum er dem FC Chelsea absagte und wieso er in der Champions Leauge so erfolgreich war.

Carlo Ancelotti ist beim FC Bayern bislang gut angekommen. Im Supercup bezwang der Rekordmeister Borussia Dortmund, im DFB-Pokal steht man in der zweiten Runde und in der Bundesliga ist die bisherige Ausbeute optimal: Zwei Spiele, sechs Punkte, 8:0 Tore. Und auch mit seinem Führungsstil überzeugt der Coach, sein deutsches Lieblingswort ist sogar ein Bayrisches - alles super, also.

Nun verrät der Italiener in einem Interview mit dem Stern, dass ehemalige Chelsea-Spieler ihn noch vor der Saison von einer Rückkehr an die Stamford-Bridge überzeugen wollten. Warum er trotzdem zum FC Bayern ging, hängt mit Karl-Heinz Rummenigge zusammen.

Didier Drogba und Andrij Schewtschenko riefen offenbar an

Laut Stern hat Roman Abramowitsch (Eigentümer des FC Chelsea) die beiden Ex-Chelsea-Spieler Didier Drogba und Andrij Schewtschenko gebeten, Ancelotti zu überzeugen. Auf die Frage, warum er dennoch zu den Bayern ging und nicht zu Chelsea, antwortete der 57-Jährige: "Ich werde hier nicht sagen, welche Spieler mich angerufen haben, aber ja, es stimmt. Ich hatte allerdings kurz davor Karl-Heinz Rummenigge mein Wort gegeben, dass ich zu Bayern komme. Ich habe mein Wort gehalten. Und darüber bin ich glücklich," so der Italiener.

Mit dem FC Bayern soll nun auch in der Champions League der große Wurf gewinnen. Damit hat Ancelotti bereits Erfahrung. Drei Mal gewann er bereits den begehrten Henkelpott. Aber warum? "Ich kenne den Grund nicht, warum ich so viele Titel gewonnen habe. Vielleicht hatte ich Glück," erzählt Ancelotti im Kicker.

Alonso: "Ancelotti wird uns vorbereiten wie immer"

Mit dem deutschen Rekordmeister will er diesen Titel nun auch gewinnen. "Wir versuchen, in allen Wettbewerben stark zu sein. Wir wollen wettbewerbsfähig sein, wir wollen gewinnen. Das Einzige, das wir nicht kontrollieren können, ist das Resultat," erklärt der Italiener.

Gemeinsam mit einem heutigen Bayern-Spieler gewann Ancelotti 2014 die Champions League mit Real Madrid: Xabi Alonso. Der Baske erwartet aber, dass Ancelotti die Bayern auch in der Königsklasse wie üblich auf den Platz schicken wird: "Taktisch und von der Motivation her wird Ancelotti in der Champions League fast dasselbe machen und uns vorbereiten wie immer."

"Wir dürfen nicht zu viel über den Titel sprechen"

Im Übrigen hätte ein Triumph in der Königsklasse auch für Alonso eine besondere Note. Er könnte als zweiter Spieler nach Clarence Seedorf (Ajax Amsterdam, Real Madrid, AC Mailand) den Pott mit drei verschiedenen Klubs gewinnen. 2005 siegte er mit dem FC Liverpool in einem denkwürdigen Finale gegen Carlo Ancelotti und dessen AC Mailand, 2014 holte er mit Real Madrid "La Decima".

"Die Champions League ist für ihn und uns alle speziell. Wir wissen, wie wichtig das für den Verein ist. Aber wir dürfen noch nicht zu viel über den Titel sprechen," meint Alonso.

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sdm  

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