Adduktorenprobleme

Robben erklärt: Darum gibt es für mich (noch) keinen Comeback-Termin

München - Auf Arjen Robben muss Carlo Ancelotti zum Bundesliga-Auftakt verzichten. Doch der Niederländer arbeitet hart an seinem Comeback. Wann das allerdings sein wird, steht noch nicht fest - aus gutem Grund.

Arjen Robben lacht, als er auf seinen neuen Dienstwagen angesprochen wird. „Ich brauche Platz, ich habe drei Kinder“, erklärt der Holländer seine Beweggründe für den Audi Q7, der mit seinen 272 PS fast ein wenig bescheiden daherkommt neben den 605-PS-starken RS6- und RS7-Flitzern, die mehr als die Hälfte seiner Teamkollegen gewählt haben. „Schnelligkeit ist für mich nicht das Wichtigste, es soll bequem sein“, ließ er wissen.

Arjen Robben arbeitet weiter an seiner Rückkehr.

Dieses Credo gilt für ihn allerdings nur abseits des Platzes – auf dem Rasen ist das Tempo seine wichtigste Waffe. Doch der ist der Turbo-Dribbler seit Monaten beraubt, Adduktorenprobleme machen dem 32-Jährigen zu schaffen. Sein letztes Pflichtspiel für den FC Bayern absolvierte er vor fast einem halben Jahr, am 5. März in Dortmund. Im Saisonendspurt war der Flügelflitzer zum Zuschauen verdammt, erst in der Vorbereitung kehrte Robben wieder zurück. Doch schon nach 34 Minuten beim ersten Testspiel in Lippstadt war sein Comeback beendet, erneute Beschwerden an den Adduktoren machen ihm zu schaffen. 

Wann er zurückkehrt, ist immer noch nicht absehbar. Robben erklärt warum: „Wir haben gesagt, wir legen keine Zeit für eine Rückkehr fest. Es geht darum, nicht nur fit zu werden, sondern auch fit zu bleiben.“ Bei diesem Vorhaben will er nichts überstürzen und sagt: „Ob das drei, vier oder fünf Wochen dauert, ist egal. Wenn ich zurückkomme soll es nicht nur gut, sondern perfekt sein.“

Neue FC-Bayern-Dienstwagen: Wer welches Auto fährt

In seinen Worten klingt dabei aber keineswegs Enttäuschung, Verzweiflung oder gar Wut über die lange Pause mit. Wer Robben kennt, weiß, wie sehr er sich nach seiner Rückkehr auf den Rasen sehnt. Und inzwischen ist er auf einem guten Weg. Seit anderthalb Wochen befindet sich der Linksfuß wieder im Lauftraining, er selbst sagt: „Ich bin auf einem guten Weg. Ich fühle mich gut, und bis jetzt läuft alles nach Plan.“ Bequemlichkeit ist dem Familienvater außerhalb des eigenen Autos sowieso fremd, er arbeitet lieber an seiner Fitness – und an seiner Schnelligkeit. Denn für seinen Job ist die das Allerwichtigste. 

Rubriklistenbild: © sampics

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