Unentschieden gegen Frankfurt

Treffsicher, aber nicht froh: Was bei Robben lief - und was nicht

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Eintracht Frankfurt - FC Bayern München

München - Arjen Robben bekam gegen Frankfurt mehr Einsatzzeit, als in den Spielen gegen Hertha und Köln zusammen. Dabei konnte der Niederländer durchaus glänzen - doch er zeigte auch, wo es hakte.

Arjen Robben war äußerst geduldig. An jeder Journalis­tentraube blieb der FCB-Star nach dem ernüchternden 2:2 in Frankfurt stehen. Nicht gerade glücklich, aber unaufgeregt und ehrlich beantwortete er die Fragen. Und davon gab es viele, denn außer dem Holländer stellten sich kaum Akteure des Rekordmeisters. „Wir müssen ganz ruhig bleiben“, versuchte er ein wenig Dampf aus der Diskussion um die mangelnde Einstellung zu nehmen und beschwor dabei den Teamgeist. „Es macht nicht viel Sinn, darüber in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Wir müssen als Mannschaft geschlossen bleiben.“

Intern werden bei den Bayern in diesen Tagen deutliche Worte fallen, doch nicht viele dürften in Richtung des 32-Jährigen gehen. Zwar ist Robben kurz vor der Sieglos-Serie nach fast zwei Monaten Verletzungspause wieder zurückgekehrt, an ihm ist die Mini-Krise beim FCB aber nicht festzumachen. Zwei Treffer hat er in seinen drei Ligaeinsätzen nun erzielt – seine Torgefahr hat der Flügelstürmer auch während der langen Pause nicht verloren. In Frankfurt brachte er seine Mannschaft früh in Führung (10.), in der zweiten Halbzeit hatte er die große Chance zur erneuten Führung. Seinen Schlenzer aus 20 Metern parierte Frankfurts Torwart Lukas Hradecky jedoch glänzend (59.). Nach vorne war Robben der auffälligste Spieler im FCB-Trikot, defensiv vernachlässigte er seine Aufgaben aber ein ums andere Mal. So ließ er Bastian Oczipka vor dem 1:1 zu viel Platz, der Linksverteidiger der Eintracht konnte so den Treffer von Szabolcs Huszti vorbereiten (43.) und sorgte auch sonst häufig für Gefahr.

Bayern müht sich gegen Frankfurt zum Remis: Zwei Fünfer

Beim Stand von 2:1 für die Roten nahm Carlo Ancelotti Robben vom Feld (76.). Das war mehr Einsatzzeit, als er in seinen beiden Spielen zuvor gegen Hertha und Köln zusammen erhalten hatte. Glücklich war Robben trotzdem nicht. „Ich kann nicht froh sein, weil wir nicht gewonnen haben“, meinte der Linksfuß, der den 2:2-Ausgleich der Eintracht von der Bank aus mitansehen musste (78.). Weitere Stimmen zum Spiel finden Sie hier.

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