Kuriose Ursache

Eklat um Vidal - warum er das Training abbrach

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Artistik von Arturo Vidal - bei der chilenischen Nationalmannschaft sorgte er nun für Aufsehen.

München - Arturo Vidal gilt als Krieger und Hitzkopf auf dem Platz. Nun hat er das Training bei der chilenischen Nationalelf abgebrochen. Der Grund dafür ist kurios.

Arturo Vidals Spitzname lautet "Krieger". Eine durchaus passende Bezeichnung für den Chilenen, der auf dem Platz arbeitet und kämpft wie kaum ein anderer. Der Mittelfeldmotor der Bayern ist für sein leicht zu erregendes Gemüt bekannt - das zeigte sich nun auch bei der chilenischen Nationalmannschaft.

Diese befindet sich derzeit in der Vorbereitung auf das WM-Qualifikationsspiel am Mittwoch gegen Bolivien. Eine der Trainingseinheiten hat Vidal nun offenbar abgebrochen - so berichtet es die chilienische Zeitung La Tercera

Unzufrieden mit den Schiedsrichterentscheidungen

Der Star-Kicker des FC Bayern verließ laut der Zeitung wortlos den Platz, stapfte wütend in die Kabine und kehrte auch für die Dehnübungen im Anschluss nicht mehr zurück. Der Grund: das Trainingsspiel zum Abschluss der Einheit.

"Der Krieger" sei mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters nicht einverstanden gewesen und hätte sich mehrfach lautstark beschwert. Sowohl bei einem Foul an seinem Mitspieler Jose Pedro Fuenzalida von Colo-Colo aus Chile, als auch bei Matías Fernández, der derzeit beim AC Mailand unter Vertrag steht, soll Vidal jähzornig reagiert haben. Der Schiedsrichter habe nämlich einfach weiter spielen lassen, anstatt auf Foul zu entscheiden.

Kurios: Der Schiedsrichter war sein Trainer

Doch das Skurrile an der Geschichte: der Schiedsrichter in diesem Trainingsspiel war niemand geringeres als sein eigener Trainer Juan Antonio Pizzi. Die Verantwortlichen der chilenischen Nationalmannschaft zeigten aber Verständnis für den Hitzkopf: "Vidal ist ein echter Wettkämpfer. Es gefällt ihm nicht zu verlieren. Seine Reaktion überrascht uns nicht."

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Diese Einstellung habe Vidal erst zu einem der Besten der Welt gemacht, hieß es. Ob bei der Reaktion des 29-Jährigen auch die getroffene Kapitänsentscheidung eine Rolle spielt? Laut sport.es hat sich Trainer Pizzi, ob der Abwesenheit von Torhüter Claudio Bravo und dem defensiven Mittelfeldspieler Gary Medel, für Alexis Sanchez als Ersatzkapitän für das Spiel gegen Bolivien entschieden. Zuvor war spekuliert worden, dass Vidal als Kapitän auflaufen könnte. 

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sdm 

     

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