FCB-Boss verteidigt Pep Guardiola

Rummenigge: Kein Abwerbeversuch bei Alaba

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David Alaba steht unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern.

München (dpa) - Der FC Bayern München widerspricht Behauptungen, wonach Trainer Pep Guardiola den Österreicher David Alaba zu seinem künftigen Verein Manchester City locken wollte.

"Das ist falsch. Pep Guardiola hat David Alaba nie angesprochen und zu einem Wechsel zu Manchester City zu überreden versucht", versicherte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge.

Die "Bild"-Zeitung berichtete in ihrer Montagausgabe von einer bevorstehenden Vertragsverlängerung der Bayern mit dem 23 Jahre alten österreichischen Fußball-Nationalspieler. Der deutsche Rekordmeister habe den Kampf um den begehrten Defensivspieler auch gegen Guardiola gewonnen, hieß es. Guardiola habe Alaba "heimlich" umworben und am liebsten mit nach England nehmen wollen, schrieb die "Bild". Guardiola hatte nach seiner Wechselentscheidung zum Ende des vergangenen Jahres betont, keine Bayern-Profis mitzunehmen.

Alaba steht beim Bundesliga-Tabellenführer noch bis 30. Juni 2018 unter Vertrag. Das Eigengewächs, das seit 2008 für die Bayern spielt, hat sich zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. Guardiola schätzt Alabas Qualitäten und vielseitige Einsatzmöglichkeiten in Abwehr und Mittelfeld.

Die Bayern sind darum bemüht, nach den langfristigen Vertragsverlängerungen mit Leistungsträgern wie Thomas Müller, Jérôme Boateng und Javi Martínez (alle bis 2021) auch andere Stammkräfte wie Alaba oder Nationaltorhüter Manuel Neuer möglichst bis ins kommende Jahrzehnt an sich zu binden. Die Unterschrift unter den neuen Kontrakt soll bei Alaba laut "Bild" nur noch eine Formsache sein.

Daten und Fakten zu Alaba

dpa

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