Stürmer winkt Mega-Vertrag

Bayern-Bosse: Geheimtreffen wegen Lewandowski

Robert Lewandowski könnte derzeit wohl bei jedem Topklub in Europa anheuern
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Robert Lewandowski könnte sich derzeit wohl seinen Arbeitgeber frei wählen. Doch auch eine Zukunft beim FC Bayern ist für ihn vorstellbar.

München - Robert Lewandowski ist in seiner derzeitigen Verfassung der vielleicht beste Torjäger der Welt. Klar, dass die Topklubs Interesse am Polen zeigen. Doch die Bayern-Bosse wollen den Superstürmer unbedingt halten.

Spätestens, als er am Sonntag in Augsburg seinen 21. Saisontreffer Treffer erzielte und damit die Führung in der Bundesliga-Torschützenliste vor Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang übernahm, ist klar: Robert Lewandowski kann derzeit niemand das Wasser reichen. Der Pole im Angriff des FC Bayern ist nicht zu stoppen - und vor allem: nicht zu ersetzen.

Lewandowski-Berater flirten mit Real und PSG

In 30 Pflichtspielern in dieser Spielzeit traf er sage und schreibe 29 Mal ins gegnerische Tor und lieferte zudem noch vier Assists. Laut transfermarkt.de liegt der Marktwert Lewandowskis derzeit bei 70 Millionen Euro. Was vor einigen Jahren noch utopisch klang, nimmt sich jetzt angesichts der in England, Spanien und teilweise auch in Frankreich gehandelten Unsummen fast wie ein Schnäppchenpreis aus für den derzeit wohl besten Stürmer der Welt.

Klar, dass die Interessenten mit den dicken Geldbörsen Schlange stehen, obwohl der 27-Jährige noch bis 2019 vertraglich an den FC Bayern gebunden ist. Cezary Kucharski und Maik Barthel, die umtriebigen Berater des Polen, zeigen auch unverhohlen, dass etwa Real Madrid und Paris St. Germain um die Dienste ihres Klienten buhlen. Beide Vereine locken Lewandowski mit irrsinnigen Geldversprechen.

Neuer Vertrag bis 2021 mit Mega-Gehalt?

Doch wie die "Sport Bild" berichtet, bleiben auch die Bayern-Bosse nicht untätig. Offenbar traf sich am 4. Februar eine prominent besetzte Runde, um über die mögliche Zukunft Lewandowskis an der Säbener Straße zu sprechen. 90 Minuten lang soll die Unterredung im Münchner Nobelrestaurant "Käfer" zwischen Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Finanzboss Jan-Christian Dreesen und den beiden Beratern gedauert haben. Lewandowski soll einen neuen Vertrag bis zum Sommer 2021 bekommen und möglichst bald unterschreiben, will das Magazin erfahren haben. Selbstverständlich inklusive einer satten Gehaltserhöhung für den Torgaranten, die Lewandowski zum bestbezahlten Spieler der Bundesliga-Geschichte machen würde.

Und was sagt der Spieler dazu? "Natürlich habe ich mitbekommen, wie sich der Verein für die Zukunft aufstellt. Die Verlängerungen von Jerome Boateng oder Thomas Müller waren ein gutes Zeichen, dass der FC Bayern trotz des Geldes in England seine Spitzenspieler halten kann", erklärt der Angreifer. Lewandowski ist sich des Interesses aus dem Ausland bewusst, gibt aber den Bayern-Fans Hoffnung. "Ich kann mir gut vorstellen, hier aufgrund der super Mannschaft und der guten Zusammenarbeit zu verlängern", zitiert ihn die "Sport Bild": "Denn der Verein ist bekannt dafür, Leistungen zu honorieren."

Alles also nur eine Frage des Geldes? Starcoach Ottmar Hitzfeld zählt die Argumente auf, die für eine Zukunft Lewandowskis beim FC Bayern sprechen: "Er spielt nun bei einem der besten Klubs der Welt und sollte dort bleiben. Auch wenn es vielleicht Angebote gibt: Wieso sollte er nun gehen? Er soll sich bei Bayern weiter etablieren, zudem kann München sportlich und finanziell mit jedem Topteam mithalten." Eine Aussage, die jeder Bayern-Fan sicherlich unterschreiben würde.

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Kommentare

toppiAntwort
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Ich weiß nicht, wie Du bei Neuer auf 18.5 Mio. Ablöse kommst?
Ich weiß nur von 25 Mio., die sich bei Gewinn der Meisterschaft und CL-Quali bis auf 30 Mio. erhöht!

Über Luca Toni könnte ich was erzählen, tue ich aber nicht, weil Du das dann wieder gegen den FCB verwenden würdest!
Aber auch da wurde das gesamte Jahresgehalt veröffentlicht, was durch viel Faktoren zustande kommt, nicht nur durch 12 Monatsgehälter!

Und bei Vidal war das Jahreseinkommen auch falsch, was in den Medien stand, weil das Monatsgehalt für Februar, dass Ende Januar gezahlt wurde, auf 12 Monate hochgerechnet wurde!
Nur dumm, dass kaum jemand weiß, dass alle !!! Angestellten des FCB nicht nur 12 Monatsgehälter bekommen!
Daher hat Vidal Ende Januar 1,5 Gehälter bekommen, somit ist sein Jahresgehalt auf 12 Monate auch nicht 8,4 Mio. netto, sondern 5.6 Mio. netto.
Zum Glück hat er seinen Lohnstreifen nicht im November liegen lassen, denn da hat er 2 Gehälter bekommen dazu kommen auch noch die Spielprämien!

Anspruch hat jeder Spieler aber nur auf sein ausgehandeltes Jahresgehalt (12 Monatsgehälter), alle weiteren Leistungen kann der FCB, je nach Geschäftslage, jederzeit streichen!

Und das mit der Bilanzfälschung kannst Du vergessen! Die Bilanzen werden von angesehenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften geprüft!

SogInedAntwort
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nie, da er nur lächeln kann

SogInedAntwort
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in der Seitengasse wird pünktlich bezahlt. Bei anderen Clubs ist dies nicht immer so