"Carletto" beherrscht fünf Sprachen

Ancelotti verrät: Sein deutsches Lieblingswort ist ein Bayrisches

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Carlo Ancelotti beherrscht mittlerweile fünf verschiedene Sprachen.

München - Carlo Ancelotti überraschte die Bayern-Fans mit seinem guten Deutsch. Nun verrät der Italiener, wie er die Sprache lernte und was sein deutsches Lieblingswort ist.

Carlo Ancelotti darf getrost als Sprachtalent bezeichnet werden. Der Italiener beherrscht neben seiner Muttersprache Italienisch auch Englisch, Spanisch, Französisch und mittlerweile auch Deutsch. Diese Sprachen hatte er bei den verschieden Top-Vereinen, der er trainierte, erlernt. Spanisch bei Real Madrid, Französisch bei Paris Saint Germain, Englisch beim FC Chelsea und Deutsch beim FC Bayern München.

"Möchte mit allen Spielern des FC Bayern Deutsch sprechen"

"Ich selbst möchte gerne mit allen Spielern des FC Bayern auf Deutsch sprechen. Bei Real Madrid war es genauso, ich legte Wert darauf, dass Spanisch gesprochen wird, Englisch in Chelsea", erklärt Ancelotti gegenüber der Welt.

"Ich bin davon überzeugt, dass Sprachen für jeden eine gute, bereichernde Erfahrung sind. Mich eingeschlossen. Als ich Italien verließ, sprach ich weder Englisch, Spanisch noch Französisch. Es motiviert mich immer wieder, eine neue Sprache zu lernen."

Jeder Spieler bei Bayern muss Deutsch lernen

Er versuche, auch die Regeln und die Taktik mit allen Spielern auf Deutsch zu besprechen. "Wenn es mal nicht geht, erkläre ich es in einer anderen Sprache. Für mich ist es extrem wichtig, dass jeder internationale Spieler, der bei den Bayern ist, die deutsche Sprache lernen muss. Das ist ein Zeichen von Professionalität", so der Italiener.

Wer macht was? Das Trainer-Team des FC Bayern

Gar nicht so einfach, wenn man täglich zwei Mal ein Training zu leiten hat und an den Wochenenden regelmäßig Spiele anstehen. Doch Ancelotti managt auch die Lernerei. Er habe schon während seines "Sabbaticals" in Vancouver sechs Monate lang Deutsch bei einem Professor gelernt. 

"Hier in München stellt mir der Verein einen Deutsch-Lehrer. Ich und andere Spieler, wir können Unterrichtsstunden nehmen, wann immer wir wollen. Derzeit nehme ich drei Stunden Deutsch-Unterricht in der Woche, ich höre Radio, schaue deutsches Fernsehen und versuche, mit dem Mitarbeiterstab Deutsch zu sprechen", beschreibt der Italiener seine Bemühungen.

Ancelottis Lieblingswort? Ein Bayrisches!

Auf die Frage, ob er bereits ein deutsches Lieblingswort habe, antwortet Ancelotti derweil kurz und knapp: "Servus!" Offenbar hat er sich in Bayern bereits gut eingelebt. 

Denn auch zu FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge pflegt Ancelotti ein gutes Verhältnis: "Ich habe herausgefunden, dass dieser Klub wie eine große Familie ist. Mein Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und ich, wir sind als Spieler noch in den Stadien angetreten. Als wir kürzlich miteinander in einem Restaurant aßen, kam es mir so vor, als würde ich einen alten Freund treffen."

"An anderen Orten habe ich mich nicht so wohl gefühlt"

Laut Ancelotti seien Freundschaften im aktiven Fußball-Geschäft eher selten. Die Freundschaften entstünden meist erst, wenn er einen Verein verlassen habe und dort nicht mehr Trainer sei. So sei es mit einigen früheren Spielern, aber auch mit einigen Vereinsbossen gewesen.

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"Insofern sind die Essen mit Rummenigge schon eine Ausnahme. Lassen Sie es mich so ausdrücken: An anderen Orten habe ich mich nicht so wohl gefühlt, wenn ich mich mit den Vereinsbossen zum Essen traf. Ich empfinde den Stil des FC Bayern als bodenständig, es gibt hier eine gewisse Bescheidenheit. Ich mag das sehr", so der 57-Jährige.

Für Ancelotti geht es mit dem FC Bayern am Freitag dann zum Auswärtsspiel beim FC Schalke 04. Wir berichten im Live-Ticker.

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sdm

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