"Der BVB macht auch irgendwas richtig"

Darum freut sich Thomas Müller für Borussia Dortmund

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Thomas Müller.

München - Thomas Müller ist nach dem 3:0 gegen Hertha BSC Berlin zufrieden mit der Leistung des FC Bayern. Doch auch von Konkurrent Borussia Dortmund ist der 27-Jährige angetan.

Nach 65 Minuten hatte er Feierabend. Thomas Müller stand nur kurz nach seiner überstandenen Virus-Erkrankung am Mittwoch-Abend wieder in der Startelf des FC Bayern. 

Beim 3:0-Sieg im Spitzenspiel gegen Hertha BSC Berlin stürmte der Angreifer über die rechte Außenbahn, bis er für den Rückkehrer Arjen Robben ausgewechselt wurde. Im Interview mit spox.com verriet er nach dem Spiel unter anderem, was er über die aktuelle Form von Borussia Dortmund denkt.

Müller freut sich als "Fußball-Liebhaber" für den BVB

Vor allem war Müller aber über die Leistung der eigenen Mannschaft begeistert. Man sei über das ganze Spiel dominant aufgetreten, in der ersten Halbzeit noch mehr als in der zweiten, nur die Tore hätten zunächst gefehlt. Vor allem aber der geschundene Rasen in der Arena sei ein kleines Hindernis gewesen. " Aber alles in allem haben wir für die Platzverhältnisse ein gutes Spiel nach vorne gemacht", meint der Angreifer. Zurzeit gäbe es aber "mit Sicherheit bessere Geläufe".

Wenn es um die Favoritenrolle geht, meint der Nationalspieler, dass der FC Bayern auch gegen den derzeit groß aufspielenden Konkurrenten aus Dortmund zumindest als kleiner Favorit in eine Partie gehen würde. Man beobachte den Rivalen aus Westfalen. 

Müller zählt sich selbst als "Fußball-Liebhaber" und als solcher freue man sich auch, dass der BVB "auch irgendwas richtig macht". Mit 17 Toren in den vergangenen drei Spielen haben die Dortmunder Legia Warschau (6:0), den SV Darmstadt (6:0) und zuletzt den VfL Wolfsburg (5:1) niedergewalzt. "Dann macht es auch Spaß, da zuzuschauen". 

Bayern schlägt auch Hertha - drei Mal Note 1

"Ich gebe dem Franck noch zwei, drei gute Jahre"

Das Comeback von Arjen Robben war nicht nur für den Holländer selbst, sondern auch für Fans und Mannschaft ein besonderer Moment. "Das war besonders, als er reingekommen ist. Man hat ja auch gesehen, wie das Stadion gleich mitgegangen ist. Und dann macht er seine berühmte Aktion und trifft gleich ins Tor, das war natürlich ein Einstand nach Maß." 

Und Franck Ribéry? Der hat gegen Berlin sein 328. Pflichtspiel im Bayern-Dress gemacht - genau so viele wie Uli Hoeneß. Nur zwei Tore weniger (108) hat der Franzose in dieser Zeit als der ehemalige und wohl künftige Präsident erzielt. Ob er ihn noch einholen kann? "Was ist schon sicher? Aber es sieht gut aus. Ich gebe dem Franck noch zwei, drei gute Jahre, dann sollte es auf jeden Fall möglich sein. So wie er aktuell drauf ist, ist das auf jeden Fall drin."

Ex-Schalker Hans Sarpei nimmt BVB als Vorbild

Doch nicht nur Müller ist vom Spiel der Dortmunder beeindruckt. Auch Hans Sarpei, der zwei Jahre für Dortmunds Erzrivalen Schalke 04 aktiv war, ist vom Konzept des BVB überzeugt. Auf Facebook postete er den Satz: "Unser Vorbild ist der BVB". In Klammern schrieb er dahinter: "Sätze, die ein Schalker nie sagt, aber heimlich denkt." Besonders gut kam dieser Spruch bei den Fans von Königsblau aber nicht an. 

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tor

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