Endlich ganz normal...

Darum klappt die FCB-Vorbereitung auf Mainz

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Trainer Carlo Ancelotti mit David Alaba.

München - Drei Punkte hinter Leipzig, eine peinliche Pleite in Rostow: Der November hätte für den FCB besser laufen können. Wir erklären, warum die Vorbereitung gegen Mainz besser ist.

Volle Konzentration auf Mainz! Am Freitag müssen die Bayern beim FSV Mainz 05 antreten und wollen dort auch spielerisch wieder überzeugen. „Ich bin sicher, dass wir unser Spiel schnell verbessern werden“, kündigte FCB-Coach Carlo Ancelotti unmittelbar nach dem 2:1-Sieg gegen Leverkusen an. Gestern starteten die Bayern in die Trainingswoche für das Mainz-Spiel. Die Vorzeichen für Carlo und sein Team stehen gut, wie die tz zeigt.

Normale Trainingswoche : Seit einer gefühlten Ewigkeit hat der Mister diese Woche mal wieder Zeit, seine Bayern voll und ganz auf den nächsten Bundesliga-Gegner einzustellen – ohne Unterbrechung! Keine Länderspielpause, keine DFB-Pokal-Runde und auch kein Einsatz in der Champions League, die Bayern freuen sich auf eine astreine Trainingswoche an der Säbener Straße. „Jetzt haben wir eine normale Woche vor uns. So haben wir viele Möglichkeiten, uns weiter zu verbessern“, freut sich etwa Philpp Lahm.

Entspannte Personallage: Wenn alles normal läuft, wird Ancelotti vom Personal her in Mainz ziemlich aus den Vollen schöpfen können. Zwar fehlte neben den Langzeitverletzten Kingsley Coman (Außenbandriss) und Julien Green (Muskelbündelriss) bei der gestrigen Trainingseinheit auch noch Jerome Boateng (Muskelbündelriss), doch ansonsten sind alle FCB-Stars fit. Javi Martínez absolvierte außerdem lediglich eine individuelle Einheit im Leistungszentrum, weil er am Sonntag über Übelkeit und Kopfschmerzen klagte. Kurzer Schock auch bei Lewandowski. Der Pole bekam gestern einen Schlag auf das Knie und verließ den Rasen vorzeitig. Alles halb so wild: Lewy absolvierte sein restliches Krafttraining im Leistungszentrum, wie der FCB mitteilt.

Kalte Temperaturen und der Lewy-Aufreger: Bilder vom Bayern-Training

Bock auf Überstunden: Sein Kollegen waren schon längst in der Kabine, da feilte Arjen Robben zusammen mit Manuel Neuer noch an seinem Torabschluss. Klares Zeichen: Der ehrgeizige Holländer möchte an seine überragende Form vor der Länderspielpause, aus der er mit einer Verletzung zurückkehrte, anknöpfen! Nur Renato Sanches stand noch länger auf dem Platz: Der 19-jährige Portugiese arbeite zusammen mit Co-Trainer Davide Ancelotti an seinem Passspiel.

Monsieur mit guter Laune: Franck Ribéry ist dafür bekannt, dass er so richtig auftrumpft, wenn er sich wohl fühlt. Am Sonntag hat der FCB seinen Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Ein klares Zeichen der Wertschätzung. Das freut den Monsieur, wie seine gute Laune im Training beweist.

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Manuel Bonke

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