Österreicher zeigt sich mannschaftsdienlich

Einsatz im Mittelfeld? Alaba zieht Wunsch zurück

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Fühlt sich wohl auf links: David Alaba.

München - Joshua Kimmich würde am liebsten von der Bayern-Abwehr ins Mittelfeld wechseln. Das galt lange auch für David Alaba - aber der scheint sich mittlerweile an seine Position gewöhnt zu haben.

Das zentrale Mittelfeld des FC Bayern ist definitiv das Prunkstück der Mannschaft. Mit Copa-America-Sieger Arturo Vidal, Europameister Renato Sanches und Thiago tummeln sich dort absolute Weltklassespieler - und konkurrieren um wenige Plätze. Auch Joshua Kimmich zieht's in die Zentrale.

Einer, der lange den Wunsch hegte, ebenfalls ins Bayern-Mittelfeld zu rutschen ist David Alaba. Noch im Mai erhob der Österreicher im goal.com-Interview Ansprüche auf die Position, die er auch in Österreichs Nationalmannschaft bekleidet. Er habe noch nicht oft die Chance bekommen, sich auf seiner Lieblingsposition zu beweisen. "Ein paar Mal durfte ich schon im Mittelfeld ran und habe dabei bewiesen, dass es gut funktionieren kann", sagte Alaba damals. 

Jetzt zog er seine Forderung in einem Interview mit der Sport Bild zurück. Er spiele dort, wo er der Mannschaft am besten helfen werde. Carlo Ancelotti wisse, dass er auf mehreren Positionen spielen könne. Ein Bekenntnis zur starken linken Achse mit Franck Ribéry also? "Ich fühle mich mit Frank total wohl auf links", sagt der 24-Jährige. "Wir harmonieren nahezu blind."

Das Hauen und Stechen im Bayern-Mittelfeld scheint sich also etwas zu entspannen - auch, wenn Alaba insgeheim wohl weiterhin mit einer offensiveren Position liebäugelt:  "Carlo Ancelotti weiß, wo ich mich am wohlsten fühle". 

Im Sport-Bild-Interview hatte Alaba auch warme Worte für seinen zurück zu Borussia Dortmund gewechselten Kumpel Mario Götze parat: "Es ist kein Geheimnis, welch Weltklasse-Spieler er ist", sagte der Österreicher. "Das hat Mario bereits bewiesen".

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