Bayern-Star im Interview

David Alaba: Kampfansage an Renato Sanches

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David Alaba würde lieber im zentralen Mittelfeld als auf der Linksverteidigerposition spielen.

München - David Alaba ist momentan einer der besten, wenn nicht der beste Linksverteidiger der Welt. Seine Zukunft sieht der Österreicher allerdings im Mittelfeld - auch wenn sich der FC Bayern gerade erst prominent in diesem Bereich verstärkt hat.

Für David Alaba war es mal wieder eine sehr erfolgreiche Saison. Mit dem FC Bayern holte der 23-Jährige bereits sein viertes Double und seine insgesamt fünfte Meisterschaft. Jetzt bereitet er sich mit der österreichischen Nationalmannschaft auf die EM 2016 in Frankreich vor. 

Für die neue Saison hat Alaba allerdings auch schon Pläne.

Enttäuschung über CL-Aus sitzt auch bei Alaba noch tief

Trotz seiner bereits fünften Meisterschaft sieht der Österreicher den aktuellen Titel als besonderen an, ist es doch das erste Mal in der Geschichte der Bundesliga, dass ein Verein viermal in Folge Deutscher Meister wird. Das Ausscheiden in der Champions League habe dennoch sehr geschmerzt, die Enttäuschung war "schon sehr groß", verrät Alaba bei goal.com

Über Pep Guardiolas Vermächtnis hat er sich nie Gedanken gemacht. Dennoch findet auch Alaba, dass der FC Bayern unter dem Katalanen "richtig gut und erfolgreich Fußball gespielt" hat. Auch die drei Halbfinal-Teilnahmen in der Champions League würden davon zeugen. Dennoch räumt der Linksfuß zähneknirschend ein, dass ohne den Titel nichts Zählbares dabei herausgesprungen ist: "Wenn man aber unter den Strich schaut, ist dort einfach nichts - zumindest nicht das, was wir wollen und wofür wir jeden Tag hart arbeiten." 

Alaba: "Ich weiß, dass ich sehr flexibel bin"

Auch in der kommenden Saison wird der FC Bayern wieder einen Angriff auf das Triple starten. Dann auch mit den Neuzugängen Mats Hummels (27) und Renato Sanches (18).

Dass Alaba die Rolle als Linksverteidiger gerne abgeben und stattdessen lieber auf seiner Wunschposition im zentralen Mittelfeld auflaufen will, ist schon länger kein Geheimnis mehr. Doch die Konkurrenz in diesem Bereich ist nach der Verpflichtung von Renato Sanches nicht kleiner geworden.

Der Frage, wie er mit dieser Situation umgehe, weicht der 23-Jährige ein wenig aus: "Ich habe noch nicht so oft die Chance bekommen, zu zeigen, dass ich diese Position auch spielen kann. Ein paar Mal durfte ich allerdings auch schon im Mittelfeld ran und habe dabei bewiesen, dass es gut funktionieren kann. Ich weiß, dass ich sehr flexibel bin."

Hört sich nach einer zarten Kampfansage an den jungen Sanches und die weiteren Kandidaten für die Sechserposition beim FC Bayern an. In der österreichischen Nationalmannschaft füllt Alaba diese Rolle bereits seit längerem aus.

Super, super! So super waren Peps Superlative

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