"So einfach ist das"

Lienen attackiert ängstliche Bayern-Gegner

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Ewald Lienen hat die Nase voll von den eingeschüchterten Bayern-Gegnern.

München - In der Champions League musste sich der FC Bayern gerade erst Atlético Madrid geschlagen geben. Doch in der Bundesliga scheint der Rekordmeister konkurrenzlos. Ein Grund für Ewald Lienen, um loszustänkern.

In der Bundesliga ist der FC Bayern seit Jahren das Maß aller Dinge. Vier Mal in Folge gewann der Rekordmeister seit der Saison 2012/2013 die höchste deutsche Fußball-Liga. Rekord. Dass solch eine Überlegenheit die Konkurrenz einschüchtern kann? Verständlich. Doch deshalb von Beginn an zu resignieren, wenn es gegen die Roten geht, ist laut Ewald Lienen (62) der komplett falsche Weg. Deswegen lederte der Kult-Trainer nun in einer Pressekonferenz in Hamburg gegen die scheinbar angsterfüllte Konkurrenz. 

Natürlich sei es so, dass Mannschaften, denen das Spiel gegen den FC Bayern bevorsteht, erst mal denken, sie seien chancenlos. Doch: "80 Prozent der Mannschaften, die gegen Bayern spielen, verhalten sich auch so. Die glauben nicht daran, dass sie eine Chance haben", so die Kritik Lienens. Dabei sei das genau der falsche Weg. Bisher konnte der FC Bayern alle fünf Spiele der noch frischen Bundesliga-Saison gewinnen. Lediglich gegen Ingolstadt waren sie vorübergehend in Rückstand geraten

Lienen: FC Bayern eigentlich eine Klasse besser als Atlético

Als Positiv-Beispiel nannte Ewald Lienen Atlético Madrid. Die Mannschaft von Star-Coach Diego Simeone sei seiner Ansicht nach nämlich eigentlich eine Klasse schlechter als der FC Bayern, hätte sich beim 1:0-Sieg in der Gruppenphase der Champions League aber erfolgreich gegen Lewandowski und Co. gewehrt. "Da beißen sie (die Bayern, Anm. d. Red.) auf Granit, weil sie auf zehn, elf Verrückte stoßen, die bereit sind, ihr Leben auf dem Platz zu lassen. Eine Gegenwehr, die sie hier aus der Bundesliga nicht gewohnt sind. Und schon ist es möglich, Bayern München zu stoppen. So einfach ist das."

Wieder nix! Bayern verliert bei Atlético: Fünf 5er, eine 2

Selbst wenn das Spiel noch "drei Jahre" gedauert hätte, hätten sich die Madrilenen den Sieg nicht mehr nehmen lassen. "Warum? Weil da eine verschworene Gemeinschaft auf dem Platz steht, die topfit ist und die alles dafür tut, um auch einen übermächtigen Gegner zu stoppen und dann selbst ein oder zwei Tore zu erzielen. Das ist das Thema im Fußball." 

Erst vor kurzem hatte sich der 62-Jährige über den TSV 1860 echauffiert, nachdem seine Paulianer nur einen Punkt gegen die Runjaic-Elf einsacken konnten. Damals hatte Lienen ordentlich gegen die Löwen und Investor Ismaik ausgeteilt

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mes

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