Spruch-Banner bei Auftaktspiel

Wegen 1860: Robben von den eigenen Fans abgemahnt

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Arjen Robben musste beim Auftaktspiel gegen Bremen Kritik aus der Südkurve hinnehmen.

München - Den 6:0-Auftaktsieg des FC Bayern gegen Werder Bremen konnte Arjen Robben nur von der Tribüne aus beobachten und sah sich auch noch mit Kritik aus der Südkurve konfrontiert.

Für den FC Bayern lief zum Auftakt der neuen Saison alles nach Plan. Der SV Werder Bremen wurde mit 6:0 aus der Allianz Arena gefegt, Torjäger Robert Lewandowski traf dreifach und Carlo Ancelotti zeigte sich zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft.

Rivalität zwischen Rot und Blau

Friede, Freude, Eierkuchen? Ein Blick in die Südkurve verrät, dass einige Fans offenbar doch Anlass zur Kritik sehen.

Bayern lässt die Muskeln spielen: Vier 1er und 2er

Doch diese richtete sich nicht gegen den Verein, sondern gegen einen einzelnen Spieler. Arjen Robben, der die Partie seiner Mannschafts-Kollegen von der Tribüne aus beobachten musste, wurde per Spruchband kritisiert. Thema: Die Rivalität zwischen den Roten und den Blauen.

"In München gibt's nur ein' Verein, Arjen!"

In der Bayern-Kurve prangte ein Banner auf dem in Großbuchstaben unmissverständlich zu lesen war: "In München gibt's nur ein' Verein, Arjen!"

Die Anhänger des Rekordmeisters fühlten sich offenbar zu dieser Aktion veranlasst, weil Robben jüngst seinen Sohn Luka in der Fußballschule des TSV 1860 München angemeldet hatte. Dabei war es aber lediglich um ein einwöchiges Trainingscamp gegangen.

Robben: "Das ist keine große Sache"

Und dennoch, die Rivalität zwischen Rot und Blau ist derart ausgeprägt, dass auch so etwas die Gemüter belasten kann. Robben hatte erklärt: "Das ist keine große Sache. Er macht nur eine Woche lang ein Trainingscamp mit seinen Freunden aus Grünwald." 

Für einige Anhänger des FC Bayern war es dann aber wohl doch eine größere Sache.

sdm

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