Götze, Robben, Lewy

FC Bayern: Gewinner und Verlierer der Länderspielpause

Robert Lewandowski
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Zwei Tore gegen Schottland, eins gegen Irland: Robert Lewandowski ist nicht zu stoppen.

München - Nach der Länderspielpause ist an der Säbener Straße wieder der Alltag eingekehrt. Wir zeigen, welche Stars mit der Nationalmannschaft Erfolg hatten - und wer die Pechvögel der Länderspielpause waren.

Am vergangenen Wochenende waren viele Bayern-Stars mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Einige qualifizierten sich für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich, andere scheiterten dabei. Ein Youngster machte mit tollen Leistungen auf sich aufmerksam, ein anderer verletzte sich. Das sind die Gewinner und Verlierer der Länderspielpause.

Die Gewinner der Länderspielpause

Tore, Siege, großartige Leistungen: Für manche Akteure läuft es nicht nur im Trikot des FC Bayern hervorragend, sondern auch in den Nationalfarben. Für diese Spieler war die Länderspielpause ein voller Erfolg:

Robert Lewandowski

Er trifft und trifft und trifft: Lewandowski ist auch in der Nationalmannschaft die reinste Tor-Maschine. Der Stürmer war in beiden Qualifikationsspielen der Matchwinner und hatte damit maßgeblich Anteil daran, dass die Polen zur EM fahren. Gegen Schottland erzielte er Sekunden vor Abpfiff den Ausgleich und auch beim letzten Gruppenspiel gegen Irland war er für den entscheidenden Treffer zu Stelle. Insgesamt schoss Lewandowski in der EM-Qualifikation 13 Tore und stellte damit den Rekord des Nordiren David Healy ein. Damit ist er definitiv einer der Gewinner der Länderspielpause.

Douglas Costa

So hatte sich Douglas Costa sein erstes WM-Qualifikationsspiel sicher nicht vorgestellt: Gegen Chile mit Vereinskollege Arturo Vidal unterlagen Costa und die Selecao überraschend mit 0:2. Bei dem schwachen Auftritt der Brasilianer war Costa einer der wenigen, die zu überzeugen wussten.

Im zweiten Spiel lief es allerdings deutlich besser, gegen Venezuela gelang den Brasilianern ein 3:1-Sieg. Costa lieferte dabei die Vorlage zum Schlusstreffer und kann somit trotz der Auftaktniederlage auf ein gelungenes Wochenende mit dem Nationalteam zurückblicken.   

Manuel Neuer

In acht Bundesligapartien kassierte Manuel Neuer in dieser Saison vier Gegentore. Jetzt musste der Keeper im Nationaltrikot in nur zwei Spielen gleich zweimal hinter sich greifen. Dabei sei allerdings gesagt: Bei den Treffern von Irland und Georgien war Neuer chancenlos. Stattdessen stellte er vor allem gegen die Georgier sein Können unter Beweis. Bis zum Gegentreffer wurde er kaum gefordert, war dann jedoch zweimal mit tollen Paraden zur Stelle.

Für die deutsche Mannschaft war es eine überraschend holprige EM-Qualifikation, aber mit dem Sieg gegen Georgien sicherte sich die DFB-Elf schließlich noch den Gruppensieg. Somit war Neuers Länderspiel-Reise trotz der beiden Gegentore erfolgreich. Das gleiche gilt auch für seine Teamkollegen Jérôme Boateng und Thomas Müller. Letzterer erzielte per Elfmeter die Führung gegen Georgien. 

Joshua Kimmich

Deutschlands U21 muss sich dagegen noch für ihre Europameisterschaft 2017 qualifizieren, ist aber auf einem guten Weg dahin. Mit dabei: Bayerns Youngster Joshua Kimmich, der in beiden Länderspielen die komplette Spielzeit auf dem Platz stand und dort überzeugte, nicht nur durch einen Treffer gegen Finnland. Der Höhenflug des talentierten 20-Jährigen geht also weiter. Das Selbstbewusstsein aus der Nationalmannschaft kann Kimmich an der Säbener Straße bestens gebrauchen.

David Alaba

Für Österreichs Sportler des Jahres ist es ein ganz besonderer Moment: Im nächsten Sommer fährt David Alaba erstmals mit der österreichischen Nationalmannschaft zu einer Europameisterschaft. Qualifiziert waren die Fußballer aus der Alpenrepublik bereits, Siege gegen Montenegro und Lichtenstein sorgten für den perfekten Abschluss einer erfolgreichen Qualifikation.

Die Verlierer der Länderspielpause

Verletzungen und Enttäuschungen: Nicht für alle Bayern-Spieler verlief die Zeit mit der Nationalmannschaft erfolgreich. Das sind die Verlierer der Länderspielpause:

Mario Götze

Einen besonders herben Rückschlag erlitt Mario Götze. Der WM-Held zog sich im Spiel gegen Irland einen Muskelsehnenaußenriss zu. Klingt schmerzhaft und ist auch wahrlich bitter: Götze fällt damit den Rest der Hinrunde aus.  

Kingsley Coman

Kingsley Coman war das zweite Sorgenkind am vergangenen Wochenende. Beim Spiel der französischen U21 gegen Russland musste der Youngster wegen einer Verletzung am Oberschenkel früh vom Platz. Am Dienstag gaben die Bayern dann Entwarnung: Coman hat sich nicht schwer verletzt, leidet aber an muskulären Problemen. Ein Einsatz gegen Werder Bremen am Wochenende ist fraglich.

Arturo Vidal

Beim Sieg gegen Brasilien spielte Arturo Vidal noch eine tragende Rolle, allerdings zu einem hohen Preis. Medienberichten zufolge hatte sich der Chilene vor dem Spiel fit spritzen lassen. Einen Tag später brach er das Training frühzeitig wegen Knieproblemen hab. Um beim zweiten Länderspiel gegen Peru erneut dabei zu sein, ließ sich Vidal angeblich wieder behandeln. Vidal riskiert mit solchen Praktiken seine Gesundheit. Er wäre somit der dritte Spieler, der verletzt aus der Länderspielpause zurückkommt.

Arjen Robben

Von einem anderen Langzeitverletzten gibt es dagegen gute Neuigkeiten: Arjen Robben ist zurück im Mannschaftstraining und bereit für ein Comeback nach seiner Verletzungspause. Dennoch gab es am Dienstagabend eine bittere Nachricht für den Holländer: Mit einer Niederlage gegen Tschechien hat sein Nationalteam die EM-Quali verpasst.

sr

Sophie Rohringer

Sophie Rohringer

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