Bei Vorstellung seiner Autobiografie

Trapattoni verrät: Das traut er Ancelotti mit den Bayern zu

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Giovanni Trapattoni war zuletzt als Nationaltrainer von Irland tätig.

München - Giovanni Trapattoni ist berühmt für seine legendäre Pressekonferenz beim FC Bayern. Was er seinem Ex-Verein und Carlo Ancelotti in der kommenden Saison zutraut, lesen Sie hier.

Drei Jahre nach seiner bis dato letzten Station als Nationaltrainer Irlands kann sich Fußball-Legende Giovanni Trapattoni weiter vorstellen, noch einmal eine Mannschaft zu übernehmen.

„Ich habe noch Ziele“, sagte der 77-jährige Italiener am Donnerstag in München bei der Vorstellung seiner Autobiografie „Giovanni Trapattoni - Ich habe noch nicht fertig“. Der Titel ist eine Anspielung auf seine legendäre Schimpf-Pressekonferenz beim FC Bayern im März 1998.

"Alt ist, wer keine Anreize hat"

Noch immer verfolge er sehr viele Spiele, vor allem auch der Bayern, wo er in der Saison 1994/95 und von 1996 bis 1998 als Trainer arbeitete und die Meisterschaft und den Pokalsieg feierte. „Ich bin noch etwas wert“, sagte er. Den Einwänden seiner Frau Paola entgegne er: „Alt ist wer keine Anreize mehr hat.“

Den Fußball der heutigen Zeit beschreibt der Routinier vor allem als internationalisiert, die Spielstile seien nicht mehr länderspezifisch wie einst. In Zeiten starker TV- und Internetpräsenz könnten die Spieler auch nichts mehr verbergen. „Auch das Wissen über Fußball ist sehr transparent geworden“, meinte Trapattoni.

"Ancelotti und der FC Bayern können die CL gewinnen"

Seinem italienischen Landsmann Carlo Ancelotti traut er beim Bayern München derweil Großes zu. „Ancelotti und der FC Bayern können die Champions League gewinnen“, sagte die Trainer-Legende am Donnerstag in München. Sein Nachfolger Ancelotti, seit dieser Saison beim FC Bayern aktiv, brauche aber noch Zeit, um vor allem die Spieler besser kennen zu lernen, meinte Trapattoni.

Prost, ihr Bayern! Die Roten kleiden sich für die Wiesn ein

Der FC Bayern sei vergleichbar mit Juventus Turin, wo Ancelotti als Trainer unter anderem 1999 den UEFA-Pokal gewann. „Beide Vereine wollen immer erfolgreich sein. Die Gegner sind immer besonders motiviert“, weiß Trapattoni um die besondere Herausforderung einer Spitzenmannschaft à la Juve oder Bayern. Auch er kennt Rekordmeister Juventus sehr gut, der 77-Jährige stand dort selbst insgesamt 13 Jahre an der Seitenlinie. Die beiden Italiener schätzen sich sehr.

Trapattoni verrät: So kam es zur legendären Wut-Pressekonferenz

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dpa

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