Fast-Prügelei mit Medizinern nach CL-Aus

Pep Guardiola sorgt für Eklat: Ausraster in der Bayern-Kabine

München - Rieseneklat nach dem Aus gegen Atlético! Pep Guardiola ist laut eines Medienberichts in der Kabine des FC Bayern ausgerastet und hat der medizinischen Abteilung schwere Vorwürfe gemacht. Es kam beinahe zu einer Prügelei.

Da saß der Frust offenbar tief. Nach dem Aus im Champions-League-Halbfinale gingen mit Pep Guardiola die Nerven durch. Wie die Bild berichtet, kam es nach dem Spiel in der Kabine des FC Bayern zu einem Eklat.

Nach dem dritten Aus in Serie in einem CL-Halbfinale hatte Pep wohl einen dicken Hals. Anders ist der Zoff kaum zu erklären. Was war passiert? Laut Bild attackierte der spanische Coach die medizinische Abteilung - wieder einmal (bereits im vergangenen Jahr geriet Pep mit Vereinsikone Dr. Müller-Wohlfahrt aneinander, der Doc legte darauf hin seine Arbeit beim FC Bayern nieder).

Pep Guardiola zofft sich mit den Physios

"Godin ist bei Atlético schnell fit. Warum schafft ihr das nicht? Warum dauert das bei unseren Verletzten immer so lange?“, tobte der 45-Jährige nach dem 2:1-Sieg gegen Atlético, der nicht für den Einzug ins Finale reichte.

Trainer Pep Guardiola war nach dem CL-Aus mächtig angefressen.

Auch sein treuer Assistent Manel Estiarte blies ins gleiche Horn: "Merde, Mist!", soll der Co gewütet haben. Diego Godin, Abwehrchef der Rojiblancos, war im Hinspiel in Madrid verletzt ausgefallen, stand aber im Rückspiel in München wieder zur Verfügung.
Was Pep da wohl nur geritten hat? Denn im Vergleich zum Vorjahr, als er mit einer Notbesetzung sang- und klanglos im Halbfinale gegen seinen Ex-Klub FC Barcelona ausgeschieden war, konnte der Trainer gegen Atlético personell fast aus dem Vollen schöpfen.

Ribéry verhindert Prügelei in der Bayern-Kabine

Daher platzte einem der Bayern-Physiotherapeuten - die Bild kennt, aber verschweigt seinen Namen - der Kragen. "Das kann er nicht sagen, das darfst du nicht sagen. Du hast alle Spieler zur Verfügung. Alle, außer Robben und Badstuber", soll sich der bei Profis und im Klub allgemein hoch angesehene Mitarbeiter gewehrt haben.

"Guardiola versagt in seiner Mission": Pressestimmen zum Halbfinale

Kurz bevor die Situation in der Bayern-Kabine vollends eskalierte, soll Franck Ribéry den Streitschlichter gespielt haben und mit seinem Eingreifen Schlimmeres verhindert haben. Der Franzose war bereits zuvor auf dem Platz als Friedensstifter aufgefallen, als er Atlético-Coach Diego Simeone an der Seitenlinie bändigte.

Der Angriff auf die Mediziner scheint nicht der einzige Ausrutscher Guardiolas rund um das CL-Halbfinale gewesen sein. Auch sein Umgang mit Jerome Boateng soll für große Verstimmung gesorgt haben.

Respektloser Umgang mit Jerome Boateng?

Der Abwehrchef hatte sich nach drei Monate langer Verletzung für das Hinspiel einsatzbereit gemeldet, saß in Madrid dann aber nur auf der Tribüne. Zum Verhängnis wurde ihm offenbar eine frühere Aussage, wonach er selber über sein Comeback bestimme. Nicht mit mir, dachte sich da wohl Guardiola und griff zur Retourkutsche. Er nahm den Weltmeister mit nach Spanien, strich ihn vor Ort dann aber aus dem Kader mit von der Bild folgenden überlieferten Worten: "Ich entscheide über Comebacks!"

Attacke auf die Physios und respektloser Umgang mit Boateng - sieht nicht so aus, als legte Guardiola Wert auf einen würdevollen Abschied aus München.

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