Erste Gespräch bereits geführt

Bayern-Youngster Hojbjerg im Visier von Hannover

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Pierre-Emilie Hojbjerg kommt bei den Bayern nicht wie gewünscht zum Zug. Verlässt der im Winter den Rekordmeister?

München - Im Bayern-Mittelfeld ist die Konkurrenz groß, daher sind Pierre-Emilie Hojbjergs Aussichten auf mehr Einsätze eher gering. Das will sich ein Bundesliga-Konkurrent zunutze machen.

Die Akkuleistung des Telefons von Sören Lerby ist in diesen Tagen offenbar nah an der Belastungsgrenze. Der dänische Ex-Profi, der auch einige Jahre die Stiefel für den FC Bayern schnürte, ist der Berater von Pierre-Emile Hojbjerg. Und die Dienste des 19-Jährigen Supertalents sind begehrt.

Großes Interesse an den Diensten Hojbjergs

Zwar nicht so sehr bei den Bayern, wo der junge Däne noch bis 2016 unter Vertrag steht. Dafür sind laut Informationen des "Kicker" mehrere Klubs aus der Bundesliga und der englischen Premier League an Hojbjerg interessiert.

An der prominenten Konkurrenz im Mittelfeld des deutschen Rekordmeisters ist derzeit kein Vorbeikommen für den flexibel einsetzbaren Jungprofi. Und sollten spätestens im neuen Jahr auch die derzeit verletzten Javi Martinez, Bastian Schweinsteiger und Thiago wieder zur Verfügung stehen, dürften seinen bisherigen 177 Einsatzminuten in der Bundesliga nicht mehr allzu viele folgen. Selbst als vorübergehender Ersatz für den verletzten David Alaba plant Bayern-Coach Pep Guardiola offenbar nicht mit Hojbjerg. Am Samstag beim Gastspiel bei Eintracht Frankfurt schmorte er 90 Minuten auf der Auswechselbank.

"Ich bekomme manchmal Spielzeit, aber ich brauche 90 Minuten an jedem Wochenende", hatte Hojbjerg Anfang Oktober vor Journalisten mehr Einsatzzeit für sich reklamiert, als er mit der dänischen Nationalmannschaft unterwegs war und Dänemarks Nationaltrainer Morten Olsen das Versprechen gab, ab 1. Januar regelmäßige Spielpraxis zu haben. Bei den Bayern wird er diese nicht bekommen.

Aber vielleicht bald bei Hannover 96? Laut "Kicker" ist Dirk Dufner, der Manager der Niedersachsen, bereits in Gesprächen mit Lerby, um Hojbjerg im Winter an die Leine zu locken. Öffentlich will Dufner zu der Personalie zwar keine Stellung nehmen, einen offensiv wie defensiv einsetzbaren, zentralen Mittelfeldspieler könnten aber auch die 96er gut gebrauchen.

Denis Huber

Denis Huber

E-Mail:denis.huber@merkur.de

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