Bayern-Star Boateng verrät

Wenn ich nicht Fußballer geworden wäre, wäre ich heute ...

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Jerome Boateng

München - Im Audi Star Talk sprach Jerome Boateng über seinen neuen Beinamen, schimpfte über Müllers Art und verriet, was er geworden wäre, wenn es mit der Fußballer-Karriere nicht geklappt hätte.

Der "neue Kaiser" ganz privat, Jerome Boateng zeigte sich Mittwoch von seiner persönlichen Seite - und erklärte im Audi Star Talk (Ausstrahlung am 20. Oktober um 18 Uhr bei Sky) dass er diesen Beinamen nicht dauerhaft führen will. "Ich habe das als Witz aufgenommen, Thomas hat immer so Sprüche drauf", sagte der Bayernstar zur Äußerung seines Teamkollegen nach dem BVB-Spiel, in dem Boateng zwei Traumpässe à la Beckenbauer spielte. Der Spitzname ist aus der Welt. "Das ist untereinander geklärt", sagte der Abwehrmann schmunzelnd – und streute eine Spitze in Richtung FCB-Kollege.

Beim Thema Styling lobte Boateng David Alaba, Mario Götze, Thiago und auch Robert Lewandowski, mahnte aber Müllers Art. „Was das angeht, muss er auf die Ersatzbank!“

Im Scherz sprach er auch über die zurückliegenden Länderspiele. Auf die Frage, warum die Popularität eines Abwehrspielers heute so groß sei, lächelte er nur: "Nach dem letzten Länderspiel wissen wir ja, dass die Stürmer nicht alles treffen..."

Doch es wurde auch ernst und emotional: Nach dem Schlusspfiff im WM-Finale war Boateng einfach nur glücklich, "meine Kinder, meine Freundin in die Arme schließen zu können". Und: "Ich habe danach sofort meine Mutter angerufen." Sie spielte auch nach der Ankunft in Berlin eine große Rolle. "Ich bin vom Brandenburger Tor nach Hause gefahren, sie hat mir was zu essen gemacht, genau wie früher." Was bei einem Weltstar auf den Tisch kommt? "Fischstäbchen und Kartoffelpüree, noch immer mein Lieblingsessen!"

Er ist eben der Junge aus Charlottenburg, wenn auch mit diversen Trophäen bestückt. Sein Sportvorstand Matthias Sammer sagte: "Jerome hat eine Entwicklung genommen, die ist schon atemberaubend." Und außerdem: "Er ist der beste Innenverteidiger der Welt."

Was der FCB-Mahner nicht gewusst haben dürfte: Hätte es bei Boateng nicht mit der Fußball-Karriere geklappt, wäre er heute Polizist – ein Geheimnis, das er am Mittwoch verriet. So sorgt er auf dem Platz für Recht und Ordnung!

mic

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