"Habe mich geschämt"

Rummenigge attackiert Guardiola-Kritiker

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Pep Guardiola mit Karl-Heinz Rummenigge.

München - FC Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat den scheidenden Trainer Pep Guardiola mit warmen Worten verabschiedet und zugleich dessen Kritiker attackiert.

"Pep geht als großer Freund des FC Bayern. Ich wünsche ihm den krönenden Abschluss in Berlin, das Double", schrieb Rummenigge in seinem Vorwort im Bayern-Magazin für das Hannover-Spiel am Samstag.

Der deutsche Fußball habe dem 45-Jährigen, der die Münchner nach drei Jahren gen Manchester City verlässt, "viel zu verdanken. Er hat Spieler verbessert, die schon zuvor Weltklasse gespielt haben. Die Nationalmannschaft ist 2014 Weltmeister geworden (...) auch durch den Stil, den Pep bei uns geprägt hat". Den Rekordmeister habe Guardiola "taktisch und strategisch auf das höchste Niveau gehoben".

Umso unverständlicher ist für Rummenigge die "Kritik und Polemik", die Guardiola teilweise habe über sich ergehen lassen müssen. Er habe sich darüber geärgert, "manchmal sogar geschämt" dafür, schrieb Rummenigge: "Viele haben sich nie die Mühe gemacht, diesen Mann zu verstehen, der sich nie mit Durchschnitt zufrieden gibt, sondern der versessen darauf ist, immer das Optimum zu erreichen."

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

Guardiolas Fußball sei "fantastisch und erfolgreich" gewesen. Deshalb steht für Rummenigge fest: "Man wird Pep erst wirklich zu schätzen wissen, wenn er nicht mehr da ist." Guardiolas Nachfolger, der Italiener Carlo Ancelotti, wird das mit Interesse hören.

sid

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