Schalkes Rekordtorjäger

Klaus Fischer: Darum hat Bayern den besten Sturm Europas

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Klaus Fischer war einst berühmt für seine spektakulären Fallrückzieher-Tore.

Gelsenkirchen - Klaus Fischer ist eine Schalke-Legende. Der Top-Torjäger der "Königsblauen" schwärmt nun im Vorfeld der Partie der Schalker gegen den FC Bayern von Robert Lewandowski.

Klaus Fischer ist der Rekord-Torschütze des FC Schalke 04. In 295 Spielen erzielte er 182 Tore für die "Knappen". Der Mann weiß also wovon er redet. Jetzt äußert sich Fischer im Gespräch mit der AZ über den Bayern-Sturm.

Auf die Frage, wie man Müller und Lewandowski aufhalten könne, antwortet Fischer: "Gar nicht. Ich glaube nicht, dass das funktioniert. Viele Mannschaften haben es gegen die Bayern versucht, indem sie hinten drin standen, trotzdem haben Müller und Lewandowski dann ihre Tore geschossen," so der 66-Jährige.

Fischer: Bayern hat den besten Sturm Europas

Ob Bayern den besten Sturm Europas habe? "Absolut. Es sind ja nicht nur Müller und Lewandowski. Man hat noch Ribéry und Robben, wenn er wieder fit ist, dazu Coman und Costa, aus dem Mittelfeld noch Vidal und Thiago. Das sind keine Nullinger, sondern Weltklassespieler. Bayern hat ganz einfach eine Mannschaft zum Verlieben," schwärmt Fischer.

Für den Ex-Schalker ist Lewandowski "der perfekte Mittelstürmer." Er traue ihm zwischen 30 und 35 Toren zu. Und das in jeder Saison. 

"Huntelaar ist nicht Lewandowski"

Allzu viel Hoffnung scheint Fischer im Hinblick auf die Partie der Schalker gegen die Bayern am Freitagabend nicht zu haben: "Huntelaar ist nicht Lewandowski, das ist klar. Lewandowski ist beweglicher im Strafraum, er holt sich auch die Bälle. Huntelaar ist sehr auf die Spieler auf den Außenbahnen angewiesen. Er kann Tore machen, klar, aber wenn seine Mitspieler nicht funktionieren, funktioniert er auch nicht," erklärt Fischer.

Wer macht was? Das Trainer-Team des FC Bayern

Die neuen Spieler müssten jetzt zunächst so schnell wie möglich integriert werden, meint der ehemalige Nationalspieler. "Die Erwartungen sind natürlich da, dass wir oben mitspielen. Wir können nicht mit Bayern oder Dortmund mithalten, aber dahinter ist etwas möglich für uns," glaubt der 66-Jährige.

Wie viel möglich ist, kann sich vielleicht schon bei der Partie gegen den FC Bayern am Freitag zeigen. Wir berichten im Live-Ticker.

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sdm

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