Italienische und spanische Medien berichten

Kommt dieser Real-Star doch noch zu Bayern?

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Die Stars von Real Madrid wecken Begehrlichkeiten - offenbar auch beim FC Bayern.

München - Der Supercup gegen den BVB ist gewonnen, die Bayern bereiten sich jetzt auf den DFB-Pokal vor. Kommt es nun doch noch zu einem Hammer-Transfer aus Spanien?

Der FC Bayern München hat den ersten Titel der Saison eingefahren und dabei vor allem mit einer eiskalten Chancen-Verwertung geglänzt. Die Borussia aus Dortmund hatte zwar größere Spielanteile, doch der Rekordmeister präsentierte sich als treffsicherer Titelsammler und brachte den ersten Pokal der Saison mit nach Hause an die Säbener Straße

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Dennoch plagen die Bayern immer noch Verletzungssorgen. Renato Sanches wird mit einer Oberschenkel-Verletzung weiter fehlen, die beiden Flügelflitzer Douglas Costa und Arjen Robben befinden sich noch im Aufbautraining und auch Außenstürmer Franck Ribéry war nach Adduktorenproblemen noch nicht wieder bei 100 Prozent. Jérôme Boateng steht dagegen offenbar vor seinem Comeback

Der Zauberfuß Thiago soll derweil für Kreativität im Mittelfeld sorgen, ein zweiter Spieler dieses Formats ist beim FC Bayern aber Mangelware. Verstärkt sich der Rekordmeister also entgegen eigener Aussage doch noch vor Transfer-Schluss?

Gerüchte um Wechsel schon im Mai 2016

Nach Medienberichten sollte Verstärkung für die Zentrale kommen, sofern Mario Götze die Bayern verlässt - was nun geschehen ist. Schon im Mai hatten spanische Medien über einen möglichen Wunschspieler von Carlo Ancelotti berichtet: James Rodriguez. Der Kolumbianer gilt als feiner und vor allem kreativer Techniker im offensiven Mittelfeld. 

Vor wenigen Tagen hatten italienische Medien eben jenes Interesse erneut aufgegriffen. Darin war über den Wunsch von Juventus Turin zu lesen gewesen, James Rodriguez zu verpflichten. Problem dabei: man müsse Manchester United und Paris Saint Germain überbieten. Außerdem sei auch der FC Bayern interessiert, so das italienische Portal calciomercato.com. Und nun steht der 25-Jährige bei Real Madrid offenbar endgültig auf dem Abstellgleis.

Spanische Marca: "Die Tür für James ist offen" 

Laut der spanischen Sport-Zeitung Marca soll sich der Kolumbianer nun einen neuen Klub suchen müssen. Der Offensiv-Akteur habe angeblich niemanden im Verein von seinen Qualitäten überzeugen können. Trainer Zinedine Zidane soll nicht mehr mit James planen.

Auch die italienische Sport-Zeitung Gazzetta dello Sport berichtet über einen wechselwilligen James Rodriguez. Der Supercup gegen den FC Sevilla, in dem Rodriguez trotz der Ausfälle von Ronaldo und Bale erst in der 73. Minute zum Einsatz gekommen war, hätte die schwierige Situation des Kolumbianers aufgezeigt. Als Ersatz soll Trainer Zidane angeblich Cesc Fabregas vom FC Chelsea präferieren. Deren Trainer Antonio Conte hat nun offenbar im Gegenzug ein 90-Millionen-Euro Angebot für den Kolumbianer abgegeben.

Auch der FC Arsenal soll an James Rodriguez interessiert sein. Das berichtete goal.com. Große Konkurrenz also, für den Rekordmeister aus München.

Transfer-Karussell könnte in Schwung kommen

Es wäre nicht das erste Mal, dass der FC Bayern spät in einer Transfer-Periode zuschlägt. Auch der Held von Wembley 2013, Arjen Robben, war einst von der "Reste-Rampe" der "Königlichen" abgefallen und in München zu einem der wichtigsten Stützpfeiler geworden. Gut möglich also, dass Carlo Ancelotti seinen alten Schützling James weiter auf der Rechnung hat. Mit einem Fabregas-Wechsel zu Real könnte somit wieder ordentlich Schwung ins Transfer-Karussell kommen.

Die Ablösesumme für den talentierten Kolumbianer soll jedoch bei kolportierten 75 Millionen Euro liegen. Ob der FC Bayern bei solchen Preisen, nach den Ausgaben für Mats Hummels und Renato Sanches, mitbieten wollte, scheint fraglich zu sein. 

Sollte Rodriguez selbst allerdings zum FC Bayern wollen, so würden die beiden Freunde Karl-Heinz Rummenigge und Real-Boss Florentino Perez mit Sicherheit eine geeignete Lösung finden können. Vorausgesetzt natürlich, dass, entgegen der Äußerungen von Carlo Ancelotti, noch Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt besteht. 

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sdm

   

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