Stürmer braucht keinen Konkurrenzdruck

Lewandowski: Ungewöhnliche Aussage zur Kader-Situation

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Robert Lewandowski traf dreifach gegen Bremen - und ist im Kader der Bayern ohne echte Konkurrenz.

München - Beim 6:0 der Bayern über Bremen traf Robert Lewandowski dreifach. Nun überrascht der Torjäger mit einer ungewöhnlichen Aussage zur Konkurrenz-Situation bei den Bayern.

Der FC Bayern hat einen echten Traumstart in die neue Saison erwischt. Am Freitag wurde der SV Werder Bremen humorlos mit 6:0 aus der Arena gefegt. Nach einem schnellen Doppelpack in der Anfangsphase kam der Bayern-Zug ins Rollen und stoppte auch nicht, als der Sieg bereits in trockenen Tüchern war. Der Protagonist dieses Abends: Topstürmer Robert Lewandowski.

Der Pole bewies seinen immensen Wert für die Münchner und durfte sich nach der Partie auch das Lob seines Trainers abholen: "Ich bin nicht überrascht. Er ist ein fantastischer Stürmer", sagte Trainer Carlo Ancelotti zum Traumstart des Torjägers. "Er ist immer bereit im Strafraum." Und Lewandowski selbst fand den Abend einfach nur "geil". 

Lewandowski ohne Konkurrenz

Als einziger Spieler im Kader der Bayern hat der 28-Jährige keinen direkten Konkurrenten um die Position des Mittelstürmers. Thomas Müller agiert zumeist als hängende Spitze, auf der rechten Außenbahn oder als freies Element in der Rolle des "Raumdeuters". 

Außerdem ist offenbar auch keine Verstärkung für seine Position mehr geplant. „Einen zweiten Stürmer neben ihm brauche ich für mein System nicht“, sagt Ancelotti.

"Brauchen keine zehn zusätzlichen Spieler"

Lewandowski selbst ist mit der derzeitigen Situation offenbar zufrieden. Konkurrenz braucht er nicht: "Wir sind auf dem Platz voll konzentriert und wissen, was wir machen. Da brauchen wir keine zehn zusätzlichen Spieler, die auf den Positionen spielen können, da brauchen wir keinen Druck von jemand anderem", sagte Lewandowski dem Kicker

Bayern lässt die Muskeln spielen: Vier 1er und 2er

Dass der Pole auch ohne direkte Konkurrenz blendend funktioniert, hat er jüngst erneut bewiesen. Eine Tormarke hat der 28-Jährige als Ziel aber nicht im Kopf: "Ich denke nicht darüber nach, ob ich noch mehr Tore schießen kann. Ob es jetzt wieder 30 werden oder mehr oder weniger, das spielt in diesem Moment keine Rolle", erklärt der Mittelstürmer.

Tor-Duell mit Aubameyang

Nach der Länderspielpause steht für den FC Bayern ein Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 auf dem Plan. Ein Verein, bei dem der Torjäger seine nächsten Treffer im Kampf um die Torjägerkanone gegen Pierre-Emerick Aubameyang erzielen will. Auf Twitter duellierten sich die beiden derzeit besten Stürmer der Bundesliga bereits.

An die letzte Partie gegen Schalke hat der Pole außerdem gute Erinnerungen. In der heimischen Allianz Arena traf er beim 3:0-Sieg der Bayern doppelt. Im letzten Auswärtsspiel in Gelsenkirchen gelangen dem Polen dagegen keine Treffer.

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sdm

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