„Mich stört das nicht“

Javi verrät: So lief‘s bei Bayern mit Peps ominöser Sex-Regel

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Javi Martinez ist derzeit offenbar rundum zufrieden - sowohl auf, als auch neben dem Platz.

München - Für Javi Martinez läuft es rund. Seit sechs Wochen ist er Vater, und die größeren Verletzungssorgen sind überwunden. Nun spricht der Spanier über Ancelotti, sein Kabinen-Ritual und Peps Sex-Regel.

Javi Martinez ist nach wie vor der teuerste Neuzugang der Bundesliga-Geschichte. Der 28-Jährige hat die großen Verletzungsprobleme der Vergangenheit überwunden und steht regelmäßig im Aufgebot des Rekordmeisters. Und auch privat läuft es richtig rund. Seit sechs Wochen ist Martinez Vater des kleinen Luca. Doch das kostet auch Kraft, wie er lachend gegenüber Bild zugibt:

„Letztens bin ich zum Training gekommen, Carlo Ancelotti kam auf mich zu und meinte: ‚Na, hat Luca die Nacht zum Tag gemacht?‘ So war es. Carlo sagte: ‚Heute trainierst du ganz vorsichtig. Pass auf dich und deine Knochen auf. Nicht, dass du dich vor Müdigkeit verletzt.‘ Carlo hat da ein wahnsinnig gutes Gespür für unser Wohl“, erzählt Martinez.

Karrierende Lahm? „No! Nein! Noooo!“

Zu seinem Mannschaftskollegen und Kapitän Philipp Lahm, der zuletzt angekündigt hatte, dass er bezüglich seines Karriere-Endes „nicht von Monaten oder Jahren, sondern von Wochen“ spreche, hat der Spanier indes eine eindeutige Meinung: „No! Nein! Noooo! Philipp ist doch erst 21 Jahre alt - oder?“ 

Lahm sehe noch jung aus und mache einen frischen Eindruck. „Der hört doch nicht auf, das glaube ich nicht. Philipp muss weiterspielen. Vier Jahre schafft Philipp doch noch“, meint der 28-Jährige. Das Alter interessiere im Fußball nicht. Sollte Lahm seine Karriere aber tatsächlich in naher Zukunft beenden, kann sich Martinez Lahm in offizieller Rolle, beispielsweise als Sportvorstand, vorstellen. Er werde von allen Seiten respektiert und sei sehr verantwortungsvoll. „Warum also nicht?“

Das ist Martinez‘ Kabinen-Ritual

Vor den Spielen mit seinem FC Bayern hat der gläubige Spanier derweil ein besonderes Ritual. Er bete vor jeder Partie drei Minuten in der Kabine. Da dürfe ihn auch niemand ansprechen. „Am Anfang dachten meine Mitspieler, ich sei verrückt. Sie kamen an, wollten mit mir abklatschen, mich anfeuern. Aber ich stand ruhig da, habe gar nicht reagiert. Inzwischen wissen sie, dass ich vor dem Spiel in Ruhe bete“, erzählt Martinez. 

Ob er dieses Ritual bereits am Samstag im Bundesliga-Topspiel gegen Dauerrivale Borussia Dortmund wieder vollziehen wird, ist aber noch offen. „Ich habe keine Schmerzen mehr, fühle mich gut. Aber natürlich muss ich noch vorsichtig sein“, meint er im Hinblick auf seine Einsatz-Chancen.

Sex-Regel? „Vielleicht wollte ich es nicht verstehen“

Doch auch wenn Martinez am Samstag noch nicht einsatzbereit sein sollte, so steht bei den Bayern immer noch eine Top-Innenverteidigung auf dem Platz. Die permanente Rotation zeichnet Trainer Ancelotti bislang aus - und Martinez gefällt es: „Rotation macht uns alle besser! Wenn rotiert wird, macht das auch Holger Badstuber besser. Es macht mich besser, Mats besser, Jerome besser“, so der 28-Jährige.

Abschließend äußert sich der Baske, dessen Karriere im Profi-Fußball bei Athletic Bilbao Fahrt aufnahm, zur ominösen Sex-Regel von Pep Guardiola. Samir Nasri, der im Sommer wegen fehlender Perspektive von Manchester City zum FC Sevilla ausgeliehen wurde, hatte behauptet, Guardiola fordere, seine Spieler müssten Sex immer vor Mitternacht haben, um Muskelverletzungen zu vermeiden.     

Martinez dagegen wiegelt ab: „Zu uns hat Pep das nie gesagt in der Kabine. Und wenn er es vielleicht doch mal gesagt hat, wollte ich es wohl nicht verstehen (lacht). Aber mich stört das auch nicht so. Ich schlafe fast immer schon um zwölf.“

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