"Salz in der Suppe suchen" 

Zwei Bayern-Stars für Fußballspruch des Jahres nominiert

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Philipp Lahm und Thomas Müller sind für den Fußballspruch des Jahres nominiert.

München - Auf der Gala zur Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises wird traditionell der Spruch des Jahres gekürt. Auch zwei Bayern-Stars sind unter den Nominierten.

Für die Gala, die am 21. Oktober in Nürnberg stattfinden wird, hat eine fachkundige Jury vorab elf Sprüche ausgewählt. Aus den besten vier dürfen dann die Besucher der Veranstaltung den besten Fußballspruch des Jahres wählen.

Dass Thomas Müller dabei nicht fehlen darf, dürfte keinen Bayern-Fan überraschen. Der Weltmeister fiel auch in der Vergangenheit ein ums andere Mal mit markigen Sprüchen und für die Fußball-Branche unkonventionellen Antworten  auf. Doch auch Philipp Lahm ist vertreten.

"Man muss nicht immer das Salz in der Suppe suchen"

Müllers nominierter Spruch: "Es macht Spaß, uns zuzuschauen, auch wenn ich selbst nicht zugeschaut habe." Und Philipp Lahm glänzte nach dem 2:2 der Bayern bei Benfica Lissabon mit fachkundigem Sprichwort-Wissen: "Man muss nicht immer das Salz in der Suppe suchen," meinte der Bayern-Kapitän.

Mit Mario Basler und dem schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri sind außerdem zwei Ex-Bayern-Spieler mit von der Partie.

Die nominierten Sprüche in der Übersicht

"Herr Gauland, ich bin zwar nicht Ihr Nachbar, aber ich kann Ihnen sagen: Sie haben nicht alle Latten am Zaun." (Ex-Nationalspieler Mario Basler über den AfD-Politiker Alexander Gauland nach dessen rassistischen Äußerungen über Jerome Boateng)

"Eine Partie Memory zwischen Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach wäre ein Desaster." (Journalist Günter Klein vom Münchner Merkur via Twitter über die Affäre zur WM 2006)

"Man muss nicht immer das Salz in der Suppe suchen." (Philipp Lahm)

"Der Sinn und Zweck war, da habe ich mich beirren lassen von meine Kompetenz, was ich nie getan habe." (Thorsten Legat)

"Es macht Spaß, uns zuzuschauen, auch wenn ich selbst nicht zugeschaut habe." (Thomas Müller)

"In der Mannschaft ist das kein Thema. Ich denke 80 Prozent von euch und ich kraulen sich auch mal an den Eiern." (Nationalspieler Lukas Podolski bei der EM über das "Hosen-Gate" um Bundestrainer Joachim Löw)

"Die Dreifachbelastung kann er nicht mehr schaffen - er ist ja jetzt verheiratet." (Ex-Nationalspieler Uwe Seeler über Bastian Schweinsteiger)

"Ich hoffe, dass Puma keine Pariser macht." (Der Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri, nachdem zahlreiche der Schweizer Trikots im EM-Spiel gegen Frankreich zerrissen wurden)

"Die Drei gehören zusammen wie siamesische Zwillinge." (Trainer Holger Stanislawski über das belgische Offensiv-Dreieck)

"Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen." (Trainer Peter Stöger vom 1. FC Köln nach dem Handtor von Hannovers Leon Andreasen zum 1:0-Sieg von 96)

"Ich habe bei der Wohnungssuche schon eine Absage bekommen, weil der Vermieter einen langfristigen Mieter wollte." (Markus Weinzierl bei seiner Vorstellung als Trainer von Schalke 04)

Prost, ihr Bayern! Die Roten kleiden sich für die Wiesn ein

SID/sdm

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