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Bayern-Einigung mit neuem Linksverteidiger?

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Caner Erkin (l.) attackiert Theo Walcott im Champions-League-Duell von Fenerbahce mit Arsenal London. © dpa

München - Für Wirbel sorgt die Meldung einer Zeitung, wonach sich der FC Bayern mit einem neuen Linksverteidiger geeinigt hat. Der Berater des Spielers schüttelt den Kopf.

Caner Erkin mischt derzeit die türkische Liga auf. Der 25-jährige Linksverteidiger bereitete für Fenerbahce in 20 Spielen satte elf Treffer vor und erzielte zwei Tore selbst. Dazu läuft der Vertrag des Türken am Saisonende aus - klar, dass da Spekulationen Tür und Tor geöffnet sind.

Die große türkische Zeitung Habertürk berichtete jetzt auf ihrer Internet-Seite, Erkin habe sich mit dem FC Bayern auf einen Fünf-Jahres-Vertrag geeinigt. Andere Medien insbesondere in der Türkei greifen die Meldung dankbar auf. Die Rede ist von anderthalbmonatigen Geheim-Verhandlungen, die jetzt zu einem Abschluss geführt haben sollen, sowie von einem jährlichen Salär von 2,5 Millionen Euro.

Erkins Berater Batur Altiparmak äußerte sich prompt gegenüber NTVSpor: "Letzte Woche hieß es, er würde zu Liverpool wechseln, jetzt ist es der FC Bayern", schüttelt er den Kopf. Er ergänzt: "Wir haben erklärt, dass wir auf eine Nachricht von Fenerbahce warten. Das ist immer noch so. Wir werden keine Entscheidung treffen, bevor wir nicht mit Fenerbahce gesprochen haben."

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Handelt es sich also um eine Ente nach türkischer Art? Oder aber beweist Habertürk Recht, und der Deal soll nur noch geheimgehalten werden? Das werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Eigentlich ist der FC Bayern mit dem gesetzten David Alaba und Ersatzmann Diego Contento auf der Linksverteidiger-Position stark besetzt. Aber das gilt auch für andere Mannschaftsteile beim Rekordmeister, etwa das offensive Mittelfeld. Und erst im Sommer haben die Bayern dort trotzdem nachgelegt.

lin

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