Vor Präsidenten-Wahl

Die Anspannung bei Uli Hoeneß wächst

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Das Lächeln wirkt etwas gequält: Bayerns Bald-Wieder-Präsident Uli Hoeneß (hier neben Franz Beckenbauer).

München - Ende November wählen die Bayern-Mitglieder ihren neuen Präsident: Aussichtsreichster, weil einziger Bewerber ist Uli Hoeneß. Der ist trotzdem angespannt.

Uli Hoeneß blickt der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München am 25. November mit wachsender Anspannung entgegen. „Im Moment bin ich nicht nervös, aber je näher der Tag kommt, desto angespannter werde ich natürlich sein. Das ist natürlich etwas ganz Besonderes nach der Situation, die wir alle erlebt haben“, sagte der Kandidat für das Präsidentenamt beim deutschen Fußball-Rekordmeister Sky Sport News HD. Der 64-Jährige hat nach eigener Aussage seine Rede schon teils im Kopf und will sie wie gewohnt ohne Manuskript auch frei halten.

Nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung am 14. März 2014 war Hoeneß von seinen Ämtern beim FC Bayern zurückgetreten. Hoeneß war 21 Monate in Haft, 14 davon im offenen Vollzug. Ein knappes halbes Jahr nach seiner Haftentlassung hatte er seine Kandidatur für das Präsidentenamt angekündigt.

Auch vor der Wiederwahl kommentiert Hoeneß das Geschehen in der Bundesliga fleißig. Kürzlich gab es Lob für RB Leipzig.

dpa

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