Die Reaktion ist wenig überraschend

China-Klub fühlt bei Bayern-Star vor

Franck Ribéry
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Ein chinesischer Klub soll es bei Franck Ribéry (Mitte) versucht haben.

München - Chinesische Klubs locken derzeit immer mehr Spieler aus Europa für hohe Summen - teils mit Erfolg. Jetzt hat es ein Verein wohl auch bei einem Bayern-Spieler versucht.

Im chinesischen Fußball sitzt der Yuan derzeit sehr locker. Mit dem ganz großen Säckel wurden zuletzt verschiedene Stars ins Reich der Mitte gelockt. Bislang hatten die deutschen Klubs weitgehend Ruhe vor dem millionenschweren Werben der Chinesen um Top-Stars. Dachte man. Denn wie das französische Le10Sport nun unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, haben die Asiaten bei einem Stars aus der Bundesliga vorgefühlt: Franck Ribéry vom FC Bayern!

Seine Vertreter haben demnach allerdings gar nicht erst abgesagt. Sondern die Anfrage einfach ignoriert. Der Franzose hat schließlich noch große Ziele mit dem FC Bayern, ist dort eben erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen Welcher Klub um den Franzosen gebuhlt haben soll, wird nicht berichtet.

Ribéry ist nicht der einzige Franzose, bei dem es ein Verein aus China versucht habe. Bei Chelsea-Star Loïc Rémy (29) laufen laut Le10Sport sogar Verhandlungen über einen Wechsel. Zudem sollen es China-Klubs auch auf André-Pierre Gignac (30, UANL Tigres) und Hatem Ben Arfa (28, OSC Nizza) abgesehen haben.

Chinesische Vereine werfen mit Geld förmlich um sich und zahlen ihrem kickenden Personal immer unanständigere Gehälter. Die Klubs haben im Winter mehr als 250 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben, vier der fünf teuersten Transfers gingen nach China. Und: Das Transferfenster ist noch bis zum 26. Februar geöffnet.

So hat beispielsweise Jiangsu Suning FC für Alex Teixeira die asiatische Rekord-Ablöse von 50 Millionen Euro an Schachtjor Donezk gezahlt. Der Weltverband FIFA spricht in seinem jüngsten Report von einem „power-shift“ auf dem internationalen Transfermarkt und sieht „eine neue Weltordnung“ heraufziehen. Triebfeder hinter dem Boom ist Guangzhou Evergrande, der 2013 und 2015 Asiens Champions League gewann und von Weltmeister-Coach Luiz Felipe Scolari trainiert wird. Unlängst hatte man dort den Kolumbianer Jackson Martinez verpflichtet - für 42 Millionen Euro.

lin mit Material von sid

Armin T. Linder

Armin T. Linder

E-Mail:armin.linder@tz.de

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