"Deutsch ist sehr leicht", aber ...

Ronaldo zu Bayern? Was Ancelotti sagt

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Höchste Wertschätzung: Cristiano Ronaldo (l.) und Carlo Ancelotti während ihrer Zeit in Madrid.

München - Carlo Ancelotti und Cristiano Ronaldo kennen und schätzen sich. Jetzt nahm der neue FC-Bayern-Trainer dazu Stellung, ob er sich den Portugiesen in München vorstellen könnte.

Es gibt wenige Vereine auf der Welt, zu denen Cristiano Ronaldo wirklich passen könnte. Es muss ein Klub von Weltrang sein und noch dazu einer, der sich sein Mega-Gehalt leisten könnte und wollte. Das "Wollen" ist beim FC Bayern fraglich, alles andere trifft zu.

Insofern ist es kein Wunder, dass immer wieder zarte Gerüchte um einen Wechsel nach München auftauchen, wenn's für ihn bei Real Madrid nicht läuft. Erst recht, seit klar war, dass sein alter Weggefährte Carlo Ancelotti diesen Sommer als Trainer beim Rekordmeister übernehmen würde.

Dass Ronaldo tatsächlich eines Tages das Trikot des FC Bayern tragen würde, schien schon immer unwahrscheinlich. Und jetzt sind die Chancen noch weiter gesunken. Denn Ancelotti selbst hat sich dazu geäußert. Und zwar im Kicker-Sonderheft. Die Frage lautete: "Cristiano Ronaldo sagte, er würde jede Sprache lernen, um wieder mit Ihnen zusammenarbeiten zu dürfen. Können Sie ihm sagen, dass Deutsch gar nicht so schwierig ist?"

Ancelotti antwortet schlagfertig: "Ja, Deutsch ist sehr leicht", lacht der Italiener. Und wird dann ernst: "Es gibt Spieler, die stehen für ihren Klub: Paolo Maldini für Milan, Lionel Messi für Barcelona, Thomas Müller, Manuel Neuer, Philipp Lahm hier für den FC Bayern. Diese Spieler kann es in einem anderen Klub nicht geben. Ronaldo ist einer davon. Er gehört zu Real."

Das soll womöglich heißen: Ancelotti würde keine Bemühungen  unternehmen, den Portugiesen zum FC Bayern zu lotsen. Ein klares Nein für den unwahrscheinlichen Fall, dass Ronaldo unbedingt eine Luftveränderung möchte oder ihn Real vor die Tür setzt, ist es aber auch nicht.

"Ronaldo gehört zu dieser besonderen Kategorie"

Ancelotti erklärt in dem Interview auch, welchen Spielertyp er am meisten schätzt. "Ich liebe zuallererst die wirklich professionellen Spieler. Wenn du technische Qualität und Professionalität kombinieren kannst, ist es ein Glücksfall."

An wen er da wohl denkt? "Bei Cristiano Ronaldo, er gehört zu dieser besonderen Kategorie. Ich weiß, wie er ist und wie er arbeitet. Er ist ein absolut seriöser Profi. Genauso Zlatan Ibrahimovic, auch der Brasilianer Kaka. Sie alle waren total auf ihre Profession fokussiert."

Beim FC Bayern lernt Ancelotti dieser Tage wohl weitere Profis kennen, bei denen sich Top-Einstellung mit Top-Qualität paart. Unter anderem Robert Lewandowski, von dem er in den höchsten Tönen schwärmt: "Lewandowski ist ein wirklich starker Stürmer, einer der besten überhaupt." Und nachdem der FC Bayern dem Werben von Real Madrid um den Polen regelmäßig eine Absage erteilt und Karl-Heinz Rummenigge ihm eine Gehaltsaufbesserung in Aussicht gestellt hat, soll Lewandowski auch noch lange bei Bayern bleiben ...

lin

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