Bayerns Österreicher im Visier der Katalanen

Konkreter Kontakt! Aber Alaba lässt FC Barcelona abblitzen

München - Aufgrund seiner Qualitäten ist Bayerns David Alaba auch für andere Topklubs interessant. Vor seiner Vertragsverlängerung in München lockte auch der FC Barcelona - kassierte aber eine Abfuhr.

Falls die Geschichte stimmt, die das spanische Fußballmedium Mundo Deportivo verbreitet, gehört David Alaba einer ganz besonderen Spezies von Profifußballern an. Denn der 23-jährige Österreicher in Diensten des FC Bayern soll - ganz entgegen der branchenüblichen Gepflogenheiten - ein Angebot des FC Barcelona ausgeschlagen haben.

Dabei ist es kein Geheimnis, dass Alaba davon träumt, eines Tages mit Lionel Messi zusammen zu spielen, dem aus seiner Sicht besten Spieler der Welt. Doch obwohl sich bei Gesprächen abzeichnete, dass sich der Linksfuß ein Engagement bei den Katalanen vorstellen könnte und der FC Barcelona den jungen Österreicher mehrfach beobachtet hatte, ließ Alaba den großen FC Barcelona abblitzen, schreibt das Barca-nahe Blatt.

Alaba beim FC Barcelona? Nur im zentralen Mittelfeld

David Alaba ist beim FC Bayern unumstrittener Stammspieler, allerdings nur selten auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld.

Denn ein Versprechen, auf das Alaba drängte, konnte ihm der spanische Klub nicht geben: dass der flexibel einsetzbare Kicker bei Barca im Mittelfeld in zentraler Position auflaufen werde. Stattdessen wollten ihn die Katalanen für ihre Innenverteidigung beziehungsweise als Linksverteidiger.
In Österreichs Nationalteam nimmt Alaba seine Wunschposition ein, bei Bayern wird das Eigengewächs allerdings hauptsächlich links hinten oder aufgrund der Personalnot auch mal im zentralen Abwehrbereich eingesetzt.
Der gebürtige Wiener macht öffentlich kein Geheimnis daraus, dass er sich künftig im zentralen Mittelfeld sieht. Bislang stellte er beim FC Bayern seine Präferenzen allerdings zugunsten des Teamgedankens zurück. Bleibt die Frage, ob Alabas im März erfolgte Vertragsverlängerung an der Säbener Straße bis 2021 auch deswegen erfolgte, weil ihm mehr Einsätze in der Reihe vor der Abwehr versprochen wurden.

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

Falls ja, dürfte sich Alaba allerdings durch die am Dienstag bekannt gegebene Verpflichtung von Renato Sanches leicht brüskiert fühlen. Das 18-jährige portugiesische Toptalent von Benfica Lissabon gilt als einer der künftigen Kandidaten für die efensive Mittelfeldrolle beim deutschen Rekordmeister. Allerdings kann der Mann mit der auffälligen Frisur auch auf der Acht spielen und würde Alaba damit nicht in die Quere kommen.

Eine Auflösung dieser Frage wird wohl erst Neu-Trainer Carlo Ancelotti bringen. Der Italiener tritt in München die Nachfolge von Trainer Pep Guardiola an.

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Rubriklistenbild: © dpa

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