Er spielte bereits in der Jugend für die Roten

Medien: Bayern erwägt Rückholaktion von Wagner

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Kein Kind von Traurigkeit: Sandro Wagner.

München - Das wäre der Hammer! Angeblich erwägt der FC Bayern, seinen ehemaligen Stürmer Sandro Wagner an die Säbener Straße zurückzuholen. Der Stürmer wurde beim Rekordmeister ausgebildet.

Sandro Wagner zurück zu den Bayern? Das wäre ein ziemlich überraschender Transfer, doch laut Süddeutsche Zeitung offenbar gar nicht mal so abwegig. Bei den Münchnern würde man es in Erwägung ziehen, den Stürmer des SV Darmstadt 98 für die kommende Saison als "Back up"-Angreifer hinter Robert Lewandowski und Thomas Müller zu verpflichten, berichtete die Zeitung am Montag. Diese Rolle hatte zuletzt Claudio Pizarro inne, ehe der Peruaner im vergangenen Sommer zu Werder Bremen wechselte.

Ausgerechnet Wagner also, der in den vergangenen Wochen mehrmals für Aufsehen in der Bundesliga gesorgt hatte. Zuletzt am vergangenen Samstag, als der 28-Jährige mit seinem 14. Saisontor den 2:1-Sieg seiner "Lilien" bei Hertha BSC und somit den Klassenerhalt vorzeitig besiegelte. So weit, so gut, doch Wagner rannte daraufhin vor die Kurve der Hertha-Fans und sorgte dort mit provozierenden Gesten für kollektives Ausflippen - im negativen Sinne. Dafür erhielt der 1,94-Meter-Hüne die Gelbe Karte, die wenige Minuten nach einem Foulspiel in einen Platzverweis mündete. Auf sein Fehlen im letzten Saisonspiel gegen Gladbach angesprochen, antwortete Wagner nach dem Spiel lapidar: "Warum soll ich mitspielen? Wir sind eh gerettet. 14 Tore in einer Saison sind auch genug."

Keine Frage, an Selbstvertrauen mangelt es Sandro Wagner nicht - dahingehend würde er gut zum FC Bayern passen. Doch ob sein Ex-Klub, für den er zwischen 2002 und 2008 diverse Jugendmannschaften durchlief, auch der richtige Klub für ihn wäre? Vor kurzem behauptete Wagner nämlich in einem Interview im Brustton der Überzeugung: "Fußballer verdienen eher zu wenig - auch bei Bayern." England entspräche eher seinen Vorstellungen - sowohl von der Gehaltsstruktur als auch von der Art und Weise, wie Fußballprofis dort behandelt werden.

Klar zu sein scheint, dass Wagner, der in den vergangenen Jahren beim MSV Duisburg, Werder Bremen, dem 1. FC Kaiserslautern und Hertha BSC nicht glücklich wurde und erst bei den Darmstädtern sein sportliches Glück fand, den Verein am Saisonende verlassen wird. Ob tatsächlich eine Rückkehr nach München möglich sein könnte, werden die kommenden Wochen zeigen.

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