Gegen Eintracht Frankfurt

Nach Götzes DFB-Gala: Setzt Pep ihn wieder auf die Bank?

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Wieder Bankdrücker beim FC Bayern München? Pep Guardiola zeigt sich vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt Null beeindruckt von Mario Götzes Länderspiel-Gala.

München - Wieder Bankdrücker beim FC Bayern München? Pep Guardiola zeigt sich vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt Null beeindruckt von Mario Götzes Länderspiel-Gala.

Update vom 27. April: Mario Götze dürfte auch ein sicherer Kandidat für den DFB-Kader bei der Europameisterschaft in Frankreich sein. Wir haben alle Infos zum möglichen DFB-Kader für die EM 2016 zusammengefasst

Es ist die alte Geschichte. Länderspielpause, Jogi Löw lässt Götze ran, der gut kickt und sogar trifft. Ein paar Tage später ist der schwarz-rot-goldene Balsam Geschichte, Götze wieder in der knüppelharten Pep-Realität – und jeder stellt sich diese eine Frage. Die Götze-Frage: Darf er auch am Samstag (15.30 Uhr, Sky) für den FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt spielen? Wir wissen die Antwort nicht, nur Pep Guardiola kennt sie. Recht beeindruckt zeigte sich der Spanier am Freitag allerdings nicht, als er erneut auf das Schicksal des deutschen WM-Helden angesprochen wurde. Und Anstalten, sich von Götzes Tor beim 4:1 gegen Italien beeinflussen zu lassen, machte der 45-Jährige erst recht nicht. Pep kurz und knapp: „Ich kenne Mario, aber das beeinflusst mich nicht für das nächste Spiel, das ändert meine Meinung nicht.“

Pep Guardiola über Mario Götze: "Er verdient das Beste“

Als Affront gegen den 23 Jahre alten Edelreservisten, der in sieben der letzten acht Partien der Münchner auf der Bank schmoren durfte, wollte Guardiola das freilich nicht verstanden wissen. Er habe „großen Respekt vor Mario, seiner Karriere und seiner Zukunft“, bekräftigte der Spanier. „Er verdient das Beste.“ Natürlich.

In diesem Fall wären das wohl Minuten auf dem Feld, doch die sind Götze zuletzt verwehrt geblieben. In den Augen von ARD-Experte Mehmet Scholl habe dies mit geringer Trainingsleistung zu tun, doch hier sprang Pep ihm zur Seite. „Ich habe nie schlecht über Mario gesprochen, weil er mir keinen Grund gegeben hat. Er ist mit einer der besten Profis, da gibt es keinen Zweifel. Er macht alles, um fit zu sein, ist auf und neben dem Platz zu einhundert Prozent professionell“, sagte er. „Er ist einer der besten Spieler, die ich in meiner Karriere getroffen habe. Er ist ein guter Mensch, ich wünsche ihm das Beste.“

Hat es dann vielleicht ganz schlicht und ergreifend mit dem Pep-System zu tun? Passt Götze in Guardiolas Augen vielleicht nicht rein? Mitnichten! „Mario kann in allen Systemen der Welt spielen, er kann spielen, auch bei Bayern München“, so der Trainer der Münchner. „Aber manchmal habe ich sieben Stürmer, ich habe das so entschieden.“

Und auch wenn er sagt, dass „alle Spieler spielen können“, hat Götze keinen großen Grund zur Hoffnung. Nicht nur, dass Guardiola bislang in allen wichtigen Spielen auf die Dienste des Ex-Borussen verzichtet hat, vor allem jetzt, wo es in allen Wettbewerben aufs Ganze geht, dürfte Guardiola seine Meinung nicht ändern. „In den nächsten drei Wochen haben wir unsere Saison“, spielte er auf die acht Spiele (oder neun, wenn das CL-Halbfinale erreicht wird) an, die im April anstehen und über seine letzte Saison hier entscheiden. Pep weiter: „Jedes Spiel bringt uns einen Schritt weiter, die Liga zu verteidigen. Ich habe immer gesagt, dass der vierte Titel in Folge das wichtigste Ziel ist. In fünf, sechs Wochen ist es vorbei.“ Auch für ­Götze.

lop

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