Real-Vertreter angeblich zu Verhandlungen in München

Irres Tausch-Gerücht! Pepe plus 65 Mio. für einen Bayern-Star?

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Robert Lewandowski, Thomas Müller und David Alaba - drei Top-Stars des FC Bayern, die jeder Mannschaft gut zu Gesicht stehen würden.

München - Real Madrid wird wieder auf dem Transfermarkt aktiv. Nach Medienberichten haben die "Königlichen" ein 65-Millionen-Euro-Angebot für einen Bayern-Star abgegeben.

Gerade erst musste der FC Bayern München eine 0:1-Niederlage gegen Real Madrid zum Abschluss der USA-Reise hinnehmen, schon gehen die "Königlichen" in die nächste Offensive. Dieses Mal aber auf dem Transfermarkt. Nach Informationen der spanischen Sport-Zeitung AS hat Real ein Angebot für David Alaba abgegeben, das sich auf 65 Millionen Euro beläuft. 

Angeblich sind neben Real Madrid auch der FC Barcelona, Manchester United und Manchester City mit Ex-FCB-Coach Pep Guardiola am 24-Jährigen interessiert. Carlo Ancelotti will den Österreicher aber um jeden Preis halten. Deshalb habe er den Linksverteidiger, der selbst am liebsten im zentralen Mittelfeld spielt, auf eben jener zentralen Position eingesetzt. Dies gehöre zur Überzeugungs-Taktik des Italieners.

65 Millionen Euro plus Pepe?

Real-Star Pepe.

Der FC Bayern habe derweileine genaue Vorstellung davon, wo die Schmerzgrenze für einen Abgang von Alaba liegen soll. Diese soll sich auf 80 Millionen Euro belaufen. Der FC Bayern soll den "Königlichen" außerdem einen Spielertausch angeboten haben. Alaba könne zum "Weißen Ballet" wechseln, im Umkehrschluss müssten dafür aber 65 Millionen Euro auf Bayerns Konto eingehen und der portugiesische Innenverteidiger Pepe bei den Bayern aufschlagen.

In der Vergangenheit soll das Angebot dagegen Innenverteidiger Raphael Varane beinhaltet haben. Dieser hatte aber unlängst klar gestellt,dass er Real Madrid nicht verlassen werde. Und auch die "Blancos" selbst haben nach AS-Informationen keinerlei Interesse an einem Spielertausch. 

Verhandlungen seit Januar

Angeblich arbeitet Real Madrid schon lange hartnäckig an einer Verpflichtung von Alaba. José Ángel Sánchez, Generaldirektor von Real Madrid, stehe bereis seit Januar in Verhandlungen mit den Bayern-Bossen und auch mit Alabas Vater. 

Im vergangen Monat sei gar ein Repräsentant der "Königlichen" in München gewesen, um die Ablösesumme für Alaba herunterzuhandeln. Dieser Versuch sei aber gescheitert.

Zidane: "Es kann alles passieren"

Real Madrid wisse zwar um die Schwierigkeit dieses Transfers, sehe in Alaba aber die perfekte Verpflichtung für die Zukunft. Vor allem die Polyvalenz des Österreichers soll es Real um Trainer Zinedine Zidane angetan haben. Dieser hatte unlängst klar gestellt, dass die Transfer-Aktivitäten der "Königlichen" noch nicht abgeschlossen sind: "Bis zum 31. August kann alles passieren, sowohl Abgänge als auch Zugänge." 

Ob die Bayern ihren Linksverteidiger, der bereits seit 2009 an der Säbener Straße unter Vertrag steht, aber überhaupt abgeben wollen, scheint mehr als fraglich zu sein. Alaba hatte unlängst seinen Vertrag bis 2021 verlängert und stand gegen Inter Mailand im Rahmen der USA-Tour zeitweise sogar als Kapitän auf dem Platz. Unlängst stellte der Wiener selbst fest: "Ich habe in der Mannschaft inzwischen ein anderes Standing." Auch dass es besagte "65 Millionen plus Pepe"-Schmerzgrenze wirklich gibt, darf stark bezweifelt werden.

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So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

Verfolgen Sie hier die USA-Reise des FC Bayern in unserem Live-Ticker.

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sdm

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