Angebot für den Rechtsverteidiger

Rafinha bei Arsenal auf dem Zettel - Bayern hat Nachfolger im Visier

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Rafinha spielt seit Sommer 2011 für den FC Bayern.

München - Rafinha gehört mittlerweile zum Inventar des FC Bayern. Doch im Sommer könnte der brasilianische Rechtsverteidiger den Abflug machen. Der FC Arsenal lockt den 30-Jährigen auf die Insel. Die Münchner suchen einen Nachfolger.

Wenn er gebraucht wird, ist er da: Rafinha hat sich beim FC Bayern den Status als absoluter Mannschaftsspieler erarbeitet, der die Aufgaben, die man ihm überträgt, immer vorbildlich und ohne zu murren ausfüllt. Auch die Tatsache, dass er zuletzt immer häufiger auf der Ersatzbank Platz nehmen muss, ist dem Brasilianer - zumindest äußerlich - nicht anzumerken.

Bericht: Arsenal bietet Rafinha Dreijahresvertrag

Doch nun könnte der 30-Jährige ins Grübeln kommen. Wie die Sportbild berichtet, hat der FC Arsenal Rafinha ein attraktives Angebot unterbreitet. Ein Dreijahresvertrag soll den Rechtsverteidiger nach London locken. Beim FC Bayern läuft Rafinhas Kontrakt nur noch bis zum Ende der nächsten Saison, also bis Sommer 2017. Eine Unterschrift unter das Angebot der "Gunners" wäre für den Deutsch-Brasi die Chance auf einen richtig großen Deal auf der Zielgeraden seiner Karriere.

Unabhängig davon, ob Rafinha den FC Bayern verlässt oder nicht - die Münchner fahnden schon seit längerem nach einem geeigneten Nachfolger. Denn auch das Karriereende von Philipp Lahm, das der FCB-Kapitän selbst für 2018 angepeilt hat, rückt näher. Michael Reschke, der Technische Direktor und Kaderplaner des Rekordmeisters, soll gleich mehrere Kandidaten beobachten.

Laporte, Carvajal & Co. - FC Bayern sucht Kandidaten für Rechtsverteidigerposition

Einer davon ist offenbar Aymeric Laporte und gilt als Wunschspieler von Carlo Ancelotti, der im Sommer die Nachfolge von Pep Guardiola als Bayern-Coach antritt. Der Franzose steht bei Athletic Bilbao unter Vertrag und soll für eine festgeschriebene Ablösesumme von 50 Millionen Euro zu haben sein.

Die Transfergerüchte rund um den FC Bayern

Auch Daniel Carvajal hat offenbar das Interesse der Münchner geweckt. Der kleine Spanier gilt als einer der besten Rechtsverteidiger Europas, muss sich bei Real Madrid aber mit Danilo um einen Stammplatz streiten. Vorteil einer möglichen Carvajal-Verpflichtung: Der 24-Jährige kennt die Bundesliga aus seiner einjährigen Zeit bei Bayer Leverkusen und Ancelotti aus der gemeinsamen Zeit bei Real. Nachteil: In Carvajals Arbeitspapier ist eine astronomische Ablösesumme von 350 Millionen Euro verankert. Die wäre selbstredend noch verhandelbar, doch für Carvajal (Vertrag bis 2020) müssten die Bayern-Bosse tief in die Tasche greifen.

Sehr häufig taucht auch der Name Hector Bellerin auf, wenn es um die Rechtsverteidigersuche des FC Bayern geht. Der 21-jährige Spanier wurde beim FC Barcelona ausgebildet und steht beim FC Arsenal bis 2019 unter Vertrag. Sein Marktwert laut transfermarkt.de: 13 Millionen Euro.

Außerdem soll Michael Reschke auch schon in Italien eine Alternative für rechts hinten gescoutet haben. Die Rede ist von Elseid Hysaj, einem 22-jährigen albanischen Verteidiger beim SSC Neapel.

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