Edeljoker für Turin

Ribéry "hat keine Qualität verloren"

Wohl auch gegen Juve Edel-Joker: Franck Ribéry
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Wohl auch gegen Juve Edel-Joker: Franck Ribéry.

München - Endlich konnte Franck Ribéry die Münchner Fußball-Arena mal wieder bestens gelaunt verlassen. Er hatte Spaß bei seinem Comeback.

„Große Spieler“, sagte Matthias Sammer nach dem 3:1 (0:1) von Bayern München gegen Darmstadt 98, „sind in großen Spielen sehr, sehr wichtig.“ Und Franck Ribéry, daran gibt es für Sportvorstand Sammer trotz der langen Leidensgeschichte des kleinen Franzosen keinen Zweifel, „Franck Ribéry ist ein großer Spieler“. Und deshalb sind sie vor wichtigen Wochen sehr froh beim FC Bayern, dass dieser Franck Ribéry jetzt wieder auf dem Platz steht.

Gegen Darmstadt gab der 32-Jährige mal wieder ein Comeback. Es war sein erstes Pflichtspiel seit dem 2:0 bei Dinamo Zagreb in der Champions League am 9. Dezember, sein erstes vor heimischem Publikum seit dem 11. März 2015 (7:0 gegen Schachtjor Donezk). Hartnäckige Probleme mit dem Sprunggelenk und ein Muskelbündelriss setzten ihn seither nicht nur in den großen Spielen außer Gefecht.

Die Bayern-Fans feierten ihren Liebling dennoch mit minutenlangen Sprechchören.

„Es war schön. Ich habe hier lange nicht gespielt. Ich habe es vermisst. Ich habe fast 45 Minuten gespielt, es hat Spaß gemacht“, schilderte der 32 Jahre alte Franzose seine Gefühle nach dem 3:1 gegen Darmstadt.

Ribérys langersehntes Heim-Comeback eröffnet auch Trainer Pep Guardiola pünktlich zum Königsklassen-Kracher bei Juventus Turin eine weitere Offensivoption, wenn auch noch nicht wieder für 90 Minuten. „Wir brauchen Franck“, sagte Guardiola. Als Joker wird er am Montag mit nach Turin fliegen. „Ich bin bereit“, verkündete Ribéry.

In der 53. Minute kam er gegen Darmstadt ins Spiel. Es stand 1:1. Ribéry lief gleich heiß. Das 3:1 von Robert Lewandowski bereitete er vor. „Es ist eine sehr gute Nachricht, dass Franck zurück ist. Mit ihm sind wir noch eine stärkere Mannschaft“, sagte Lewandowski.

„Er hat keine Qualität verloren“, lobte Müller. Anfang Dezember war Ribéry schon einmal zurückgekommen, verletzte sich aber gleich beim zweiten Einsatz erneut schwer. Müller drückte darum aus, was alle beim FC Bayern hoffen: „Jetzt muss er nur gesund bleiben!“

dpa/sid

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