Bayern-Stürmer als Ibrahimovic-Nachfolger?

Bericht: Lewandowski verhandelte auch mit Paris

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Robert Lewandowski soll auch mit Paris St. Germain verhandelt haben. Der FC Bayern München will ihn unbedingt halten.

München - Nicht nur Real Madrid ist an Robert Lewandowski dran. Laut einem Bericht soll der Topstürmer des FC Bayern München auch mit Paris St. Germain verhandelt haben.

In den vergangenen Tagen sorgten Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Bayern-Torjäger Robert Lewandowski zu Real Madrid für Aufsehen. Dabei handelt es sich nicht nur um wilde Gerüchte. Lewys Berater Cezary Kucharski hatte in der neuesten Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ explizit bestätigt, Gespräche mit Real Madrid geführt zu haben. Offenbar ist der aktuelle Champions-League-Sieger nicht der einzige europäische Top-Club, der seine Fühler nach dem Torjäger des FC Bayern ausstreckt. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" sprachen die Lewandowski-Berater auch mit Paris St. Germain. 

Nach Informationen des Blattes trafen sich Cezary Kucharski und Maik Barthel, die Lewandowski vertreten, Mitte März auch mit Verantwortlichen des Scheich-Klubs. Offenbar sehen die PSG-Bosse den Bayern-Stürmer als idealen Nachfolger von Zlatan Ibrahimovic, der mittlerweile 34 Jahre alt ist. Bei "Ibra" scheint das Karriereende schon am Horizont auf. Da ist es logisch, dass Paris St. Germain frühzeitig einen neuen Top-Goalgetter sucht. Kein Wunder, dass da auch der Torjäger des Champions-League-Halbfinalisten Bayern München im Gespräch ist. Geld spielt für den Scheich-Club eine untergeordnete Rolle. Laut Medienberichten sollen die Franzosen auch bereit sein, 120 Millionen Euro Ablöse für Ronaldo zu bezahlen. Würde PSG auch für Lewandoski eine dreistellige Millionensumme hinlegen? Offenbar ist dem Team bewusst, dass Qualität Geld kostet. Für einen adäquaten Nachfolger von Superstar Zlatan Ibrahimovic würde der Verein wohl auch tief in die Tasche greifen.

Rummenigge: Robert Lewandowski bleibt beim FC Bayern - Basta!

Allerdings ist der FC Bayern laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auf keinen Fall bereit, Lewandoski gehen zu lassen. Rummenigge hatte bereits im Zusammenhang mit den Real-Transfer-Gerüchten allen Spekulationen um einen möglichen Wechsel des Torjägers eine klare Absage erteilt. „Robert Lewandowski wird in der kommenden Saison bei Bayern München spielen. Da muss sich keiner Gedanken machen“, sagte Rummenigge im Gespräch mit kicker.de. Der Pole hat noch einen Vertrag bis 2019 beim deutschen Fußball-Rekordmeister. Rummenigge verwies am Samstag darauf, dass es keine Ausstiegsklausel gibt: "Wir werden Robert Lewandowski nicht abgeben, egal, welches Angebot auf den Tisch kommt. Es gibt keine Schmerzgrenze bei Robert."

Laut "BamS" planen die Bayern sogar eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Lewandowski. Ihm soll ein Vertragsangebot bis 2021 vorliegen. Sollte er den Vertrag unterschreiben, so könnte er sein Jahresgehalt von 9 auf 15 Millionen Euro aufstocken. Eine Summe, die im aktuellen Kader des FC Bayern lediglich Thomas Müller bekommen soll.

fro

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