"Entscheidung wird vor der EM fallen"

FC Bayern Favorit auf Lukaku-Deal - Diese Hürden gibt es noch

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Aufgrund seiner körperlichen Stärke und Schnelligkeit im gegnerischen Strafraum kaum zu stoppen: Romelu Lukaku.

München - Robert Lewandowski ist Bayerns Stürmer Nummer eins. Doch wer ersetzt den Torjäger, wenn er mal ausfällt? Offenbar denkt der Rekordmeister über Romelu Lukaku intensiv nach - und hat gute Karten.

Ein gezielt lanciertes Zitat oder plaudert da einer einfach nur gerne aus dem Nähkästchen? Das müsste man Roger Lukaku wohl am besten selbst fragen. Der Mann ist der Vater eines gewissen Romelu Lukaku, 23 Jahre alt, Stürmer in Diensten des FC Everton und offenbar ein heißer Kandidat für eine Verstärkung der Offensive des FC Bayern.

Bereits vor zwei Monaten plauderte Papa Lukaku gegenüber der belgischen Tageszeitung Het Laatste Nieuws aus: "Bayern ist eine Maschine, in die mein Sohn gut hineinpassen würde."

Vater: Bayern oder ManU am geeignetsten für Romelu Lukaku

Der deutsche Rekordmeister hat mit Robert Lewandowski zwar einen der besten Torjäger der Welt in seinen Reihen. Ansonsten weist der Bayern-Kader aber keine weiteren gelernten Stürmer aus, die Verpflichtung eines Lewandowski-Backups liegt nahe. Eine Option neben Lukaku scheint laut Süddeutscher Zeitung und Sport Bild auch Sandro Wagner von Darmstadt 98 zu sein.

Nun hat Lukaku Senior in einem Interview mit dem belgischen Medium humo noch einmal nachgelegt. Denn während im März offenbar eine ganze Reihe europäischer Topklubs wegen Romelu Lukaku angeklopft hatte, konzentriert sich das Ganze inzwischen auf nur noch zwei Vereine. "Im Moment halte ich Manchester United oder Bayern München am geeignetsten für ihn", so der Vater.

Der junge Stürmer ist belgischer Nationalspieler und gilt als riesiges Offensivtalent. Mit 1,93 Meter Körpergröße und 94 Kilo Lebendgewicht verfügt der Angreifer über hervorragende Qualitäten im Luftkampf mit gegnerischen Verteidigern. Zudem weist Romelu, dessen ein Jahr jüngerer Bruder Jordan ebenfalls belgischer Nationalkicker ist, eine hohe Grundschnelligkeit auf, sein aktueller Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 35 Millionen Euro.

Dennoch sieht ihn sein Vater noch nicht am Zenit seines fußballerischen Könnens: "Sicher ist: Um sich weiterzuentwickeln, muss er den Verein wechseln." Eine Zukunft beim FC Everton scheint also ausgeschlossen, obwohl Lukaku bei den Toffees noch bis 2019 vertraglich gebunden ist.

Entscheidung über Lukakus Zukunft soll vor der EM fallen

Was den zukünftigen Klub seines Sohnes angeht, hat Papa Lukaku eindeutige Präferenzen. Bei den Bayern sieht er die besten Chancen für den Filius und begründet das folgendermaßen: "Sie erreichen in der Champions League jedes Jahr mindestens das Halbfinale und die Bundesliga sollte ihm liegen." Italien, so der Vater, sei keine Option, zu defensiv sei der Spielstil in der Serie A.

In der abgelaufenen Premier-League-Saison erzielte der bullige Mittelstürmer in 37 Partien 18 Treffer, für die belgische Nationalmannschaft netzte er in 43 Spielen zwölf Mal ein, weitere Tore sollen bei der EM-Endrunde in Frankreich folgen. Bevor das Turnier beginnt, soll dann laut Papa Lukaku auch Klarheit in Sachen künftiger Arbeitgeber herrschen: "Ich denke, die Entscheidung wird vor der EM fallen."

Zwei klitzekleine Problemchen in Sachen Lukaku gibt es aber noch. Zum einen das Geld: "Everton möchte etwa 83 Millionen für Rom", verriet der Vater. Eine Summe, bei der Rummenigge & Co. nur müde abwinken. Zum anderen eine Forderung, die der Herr Papa bereits im März formuliert hatte: "Die einzige Bedingung für einen Wechsel meines Sohnes nach München wäre, dass Robert Lewandowski den Klub verlässt."

Falls er von dieser Forderung nicht abrückt, dann wird es wohl nichts mit einem Umzug in die bayrische Landeshauptstadt. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass Torschützenkönig Lewandowski im Sommer dem FC Bayern den Rücken kehrt, geht gegen null...

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