FC Bayern verkauft ihn nicht 

Rummenigge will Müller für immer - und weitere Transfers

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Karl-Heinz Rummenigge hat das Gefühl, dass Müller "den FC Bayern nie verlassen wird".

München - Karl-Heinz Rummenigge hat Thomas Müller erneut für unverkäuflich erklärt. Er hofft auf lebenslange Treue des deutschen Fußball-Weltmeisters zu Bayern München.

Schon in China hatte Karl-Heinz Rummenigge Klartext gesprochen, jetzt zementierte der Boss des FC Bayern die Haltung des Vereins zu den anhaltenden Transfergerüchten um Thomas Müller. „Thomas ist unverkäuflich“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Roten im Interview mit der Sport Bild. Der Offensivstar hat bei den Münchnern noch einen Vertrag bis 2019. Doch wenn es nach Rummenigge geht, müssen sich die FCB-Fans auch darüber hinaus keine Sorgen um einen Verbleib ihres Lieblings machen. „Ich habe das Gefühl, dass Thomas den FC Bayern nie verlassen wird. Er fühlt sich total wohl“, sagte der 59-Jährige.

Müller vermied bislang allerdings immer ein solches Treuebekenntnis. „Man weiß ja nie was passiert“, hatte der 25-Jährige während der Chinareise des FCB im tz-Interview gesagt. Dennoch ist es kein Geheimnis, dass sich der Urbayer in München sehr wohl fühlt. Rummenigge deutete deshalb sogar schon Pläne mit dem Weltmeister für die Zeit nach dessen Karriere an. „Und wenn Thomas eines Tages aufhört, möchten wir ihn auch gerne in den Verein einbinden, wenn er das möchte.“

Nach dem Abgang von Bastian Schweinsteiger will der Rekordmeister auf keinen Fall eine zweite Identifikationsfigur ziehen lassen. Die Anhänger der Roten müssten sich keine Sorgen machen, so der Vereinschef. Seit Monaten kursieren Gerüchte und Spekulationen, dass Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal Müller zu Manchester United holen will. Ein angebliches Angebot über 100 Millionen Euro hatte Rummenigge bereits in der vergangenen Woche dementiert: „Wir wären von allen guten Geistern verlassen, wenn wir so einen Spieler abgeben würden.“

Statt weitere Spieler ziehen zu lassen, will der FCB-Boss lieber selbst noch mal auf dem Transfermarkt zuschlagen: „Ich will da nicht die Tür zumachen. Es ist noch zu früh.“ Man müsse überlegen, ob man schon im Vorgriff auf 2016 etwas mache, „da wird es sicher nicht preiswerter“. Dann fluten die Engländer den Markt nämlich mit dem ganz großen Geld aus ihren TV-Verträgen. Deshalb bekräftigte Rummenigge, dass nicht nur der FCB, sondern auch die anderen Bundesligisten im europäischen Vergleich Stars nach Deutschland holen müssten. sw

SID

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