Weiterer Zugang nicht ausgeschlossen

Sammer spricht über Kader-Planung und Cuadrado

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Matthias Sammer.

Duisburg - Am Rande des Testspiels des FC Bayern beim MSV Duisburg hat sich Sportvorstand Matthias Sammer zur Kaderplanung und zu den Gerüchten um Juan Cuadrado geäußert.

Eine wichtige Säule ist weg! Toni Kroos hat den FC Bayern verlassen und sich Real Madrid angeschlossen. Damit fehlt natürlich auch ein potenzieller Lenker auf dem Platz. Denn Robert Lewandowski kann als Stürmer diesen Job nicht eins zu eins ausfüllen, die beiden anderen Neuzugänge Sebastian Rode und Juan Bernat sind noch nicht so weit. Deswegen kommt auch Matthias Sammer ins Grübeln. Der Bayern-Sportvorstand zählte zwar am Rande des Freundschaftsspiels in Duisburg einige Spieler auf, die das Kroos-Vakuum füllen können, etwa David Alaba. Doch er sagte bei Sport1 auch: "Wir müssen überlegen, ob das genug ist oder ob wir noch was tun."

Mehrfach deutete Sammer an, dass man beim Rekordmeister über weitere Transfers zumindest nachdenkt. Auch weil die WM-Folgen noch nicht absehbar sind. "Ich habe Angst, weil die psychischen und physische Belastung zu Verletzungssorgen führen könnten."

Zu Namen potenzieller Zugänge äußert sich der FC Bayern üblicherweise nicht. Doch im Fall des Berichts aus Spanien, wonach die Roten 42 Millionen Euro für Juan Cuadrado bieten wollen, machte Sammer eine Ausnahme. "Völliger Blödsinn", kommentierte Sammer. Generell sieht er Transfer-Gerüchte aber entspannt. "Wenn alle Spekulationen stimmen würden, hätten wir einen 57-Mann-Kader", so der Sportvorstand.

lin

Alle Bayern-Gerüchte des Transfer-Sommers

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